WILHELMSHAVEN Staatsschuldenkrise, Turbulenzen an den Börsen, Spekulationen um die Zukunft des Euro – alles das ficht die Sparkasse Wilhelmshaven nicht an. Der Vorstand des kommunalen Kreditinstituts zeigte sich am Freitag beim Jahresabschlussgespräch mit 2011 „zufrieden“ und für 2012 „zuversichtlich“. Vorstandsvorsitzender Rolf Brandstrup: „Wir setzen weiter auf das Vertrauen unser Kunden in einen begrenzten Markt mit überschaubaren Risiken.“

Brandstrup gab mit seinem Vorstandskollegen Holger Sothmann sowie den stellvertretenden Vorstandsmitgliedern Lothar Reichelt und Thomas Werner einen Überblick über das Geschäftsjahr 2011. Das Bilanzvolumen betrage weiter rund eine Milliarde Euro. Wie Sothmann sagte, liegt das Volumen der Kundeneinlagen und Kundenwertpapiere bei 775 Millionen Euro (Vorjahr: 779 Millionen Euro). Die Einlagen von Privatkunden seien um 1,3 Prozent, die gesamten Kundeneinlagen um 1,5 Prozent auf rund 610 Millionen Euro gestiegen. Beim Absatz von Investmentfonds belege Wilhelmshaven im Sparkassen-Verbund unverändert einen Spitzenplatz, die Nachfrage nach privaten Altersvorsorgeprodukten halte an. Auch die betriebliche Altersvorsorge gewinne an Bedeutung. Sothmann: „Die Betriebe erkennen dieses Instrument als Mittel der Mitarbeiter-Bindung.“

Angesichts der positiven Perspektiven der Stadt seien Immobilien in Wilhelmshaven auch wieder für Kapitalanleger interessant. Festzustellen sei zudem eine steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnraum. In der Bilanz der Sparkasse spiegelt sich das bei den Ausleihen wider. Das Volumen der Darlehen im Bereich Wohnungsbau sei um 18 Prozent, die Zusagen an Unternehmen und Selbstständige um 17 Prozent gestiegen, sagte Brandstrup, der das Volumen der Gesamtausleihen auf 652 Millionen Euro (Vorjahr: 652 Millionen Euro) bezifferte.

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Als Basis für ihren Erfolg sieht die Sparkasse die Qualifikation ihrer 250 Mitarbeiter sowie ihr ganzheitliches Beratungskonzept. Auch deshalb wurde in die Geschäftsstelle Ratrium 500 000 Euro investiert. Unter anderem seien der Beratungsbereich optimiert, Raumakustik und Klimatisierung verbessert worden.

Investiert wurde auch in die Sicherheit: So wird zum 14. Februar das Online-Banking auf die als sicher geltenden Verfahren smsTAN bzw. chip-TAN umgestellt.

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