HUDE HUDE/KOS - Bernd Franck von der BUND-Ortsgruppe Hude hatte auf der jüngsten Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses einen zweiten Durchbruch der Wallhecke an der Humboldtstraße an einer Stelle, wo es früher bereits einen Durchbruch gegeben hat, aus Sicht des Naturschutzes als das „vielleicht geringste Übel“ bezeichnet (die NWZ berichtete). Trotzdem war der Ausschuss mehrheitlich der Meinung, zwei im Bebauungsplangebiet Nr. 17 („Hohelucht/Lessingstraße/Humboldstraße“) gelegene Baugrundstücke lieber über eine vom Wendehammer der Heinestraße abgehende Stichstraße zu erschließen.

Die überstimmte SPD-Fraktion will sich damit nicht abfinden. Bei einem Ortstermin am vergangenen Sonntag, an dem neben SPD-Ratsmitgliedern auch Franck und Dr. Ulla Ennenga vom BUND teilnahmen, wurde besagter alter Durchbruch gesucht und vermutlich auch gefunden.

Wenn man zur Erschließung der beiden Grundstücke diesen alten Durchbruch benutze, der inzwischen offensichtlich mit Strauchschnitt und anderem Grünabfall aufgefüllt worden sei, könne man auf die geplante 25 Meter lange Stichstraße verzichten, die ihrerseits einen alten erhaltenswerten Baumbestand durchschneide, wiederholte Ralf Schepker noch einmal die SPD-Haltung.

Die Verwaltung wird darum gebeten, kurzfristig zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um einen alten Durchbruch handelt. Falls dies der Fall sein sollte, will man im Verwaltungsausschuss, der am morgigen Mittwoch nicht-öffentlich tagt, diese Alternativ-Erschließung noch einmal beantragen.

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