Hude /Wüsting Selbst zum Weihnachtsmann werden können die Huder auch in diesem Jahr wieder: Und das ganz ohne roten Mantel und weißen Rauschebart. Denn auch in diesem Jahr findet die Weihnachts-Wunschbaum-Aktion der Bürgerstiftung Hude in Kooperation mit der Gemeinde Hude statt – und das bereits zum vierten Mal. Die Resonanz war in jedem Jahr groß: „Die Karten waren immer alle weg“, berichtet die Erste Vorsitzende der Bürgerstiftung, Gerburg Schaller.

So werden Huder zum Weihnachtsmann

An sechs Bäumen in der Gemeinde Hude hängen Wunschkarten: in Hude bei Aktiv & Irma, im E-Center, in der Bäckerei Spanhacke am Schützeplatz, bei „Schuh-Mann“ sowie in Wüsting im NP-Markt und in der Volksbank.

Bürger können die Karten ab sofort „pflücken“ und die Wünsche erfüllen.

Die Päckchen sollten bis spätestens 16. Dezember, am besten aber schon ein paar Tage früher, im Rathaus Hude abgegeben werden. Die Wunschkarte mit der Nummer muss sichtbar am Paket befestigt sein.

Gemeinsame Feier

Ab sofort hängen anonyme Wunschkarten von Jungen und Mädchen aus bedürftigen Familien an sechs Bäumen in der Gemeinde. Bürger sind aufgerufen, Karten zu „pflücken“ und die Wünsche, die einen Wert von 20 Euro nicht überschreiten sollen, zu erfüllen. Bis allerspätestens 16. Dezember müssen die Geschenke verpackt im Huder Rathaus abgegeben werden. Es ist unbedingt erforderlich, dass die Wunschkarte außen sichtbar am Päckchen angebracht wird. Am 16. Dezember bekommen die Kinder die Geschenke während einer nicht öffentlichen Weihnachtsfeier im Rathaus überreicht.

Bürgermeister Holger Lebedinzew, Gerburg Schaller sowie Melanie Schlothauer und Marie Herrmann von der Gemeinde Hude stellten am Montag gemeinsam mit Marktleiter Uli Stenzel einen Wunschbaum bei Aktiv & Irma an der Parkstraße in Hude auf. Weitere Bäume stehen in Hude im E-Center, in der Bäckerei Spanhacke am Schützeplatz, bei „Schuh-Mann“ sowie in Wüsting im NP-Markt und in der Volksbank.

Zur Zielgruppe der Aktion gehören Kinder aus Hartz-IV-Familien, von Wohngeldbeziehern und Asylbewerbern, sowie Kinder aus Familien, die Leistungen aus dem Bildungs-und Teilhabepaket der Bundesregierung bekommen. Die Mädchen und Jungen aus der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Lindenhof“ nehmen in diesem Jahr nicht an der Weihnachts-Wunschbaum-Aktion teil. Für diese Kinder organisiert die Bürgerstiftung eine eigene Weihnachtsfeier. „Auch da kommt der Weihnachtsmann“, verspricht Gerburg Schaller.

Die Mitarbeiter der Gemeinde haben an insgesamt 244 Kinder nummerierte Wunschkarten verschickt. Rund 100 Kinder haben ihre Karten bisher mit ihren Wünschen versehen an die Bürgerstiftung zurückgesendet. „Aber da kommen bestimmt noch einige Nachläufer, die den Einsendeschluss verpasst haben“, vermutet Melanie Schlothauer, die bei der Gemeinde Hude in der Abteilung Soziales tätig ist.

Armbänder beliebt

Ferngesteuerte Fahrzeuge aller Art sowie sogenannte Loom-Bänder – bunte Armbänder zum selber Knüpfen – stehen auf den Wunschzetteln der Kinder ganz oben, aber auch Wünsche wie neue Bettwäsche sind dabei, berichtet Gerburg Schaller.

Bürgermeister Holger Lebedinzew zeigt sich vom Engagement der Bürgerstiftung Hude begeistert: „Das ist wirklich eine tolle Aktion. Ich finde es gut, dass wir, wenn wir Weihnachten feiern, auch an die denken, die Probleme haben, und ihnen etwas Tolles bereiten.“

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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