Neuenwege Über eine glanzvolle Premiere konnte sich am Sonnabend die „Neenweger Speelkoppel“ freuen, denn das Publikum war nach einer dreistündigen Aufführung im Clubhaus Alte Schule in Neuenwege wieder einmal begeistert und voll des Lobes über die neue Inszenierung. Mit dem Dreiakter „Allens nah Plan” von Erich Koch ist die Speelkoppel des Heimat- und Bürgervereins Neuenwege in die neue Spielsaison gestartet.

Neu im Ensemble ist Hartmut Hemmen, der in diesem Stück den pensionierten Polizeibeamten Erich Kleinschmid verkörpert, der erstmals auf der Abschiedsfeier dem Alkohol frönt und sich bei seinem ersten Erscheinen auf der Bühne volltrunken und torkelnd in Szene setzt und zum Entsetzen seiner Frau Klara (gespielt von Ilse Meinen) bei der auch im Hause lebenden Nachbarin Nebelhorn (Ilse Wiechmann) zum Werwolf mutiert.

Gelegenheitsschauspieler Jupp Koslowsky (Speelbaas Werner Reckemeyer) nutzt die verworrene Situation, um mit Klara Brüderschaft zu trinken.

Ihre erwachsenen Kinder Mona (Bianca Wilkens) und Wolfi (Andreas de Vries) haben wechselseitig Kontakte zu Jule (Birgit Kempermann), einer jungen Arbeitskollegin ihres Vaters, die in Polizeiuniform schließlich dem Muttersöhnchen Wolfi mit Tanz und Striptease neue Einblicke und Erkenntnisse beschert.

Wieder nüchtern, übernimmt Erich mit eisernem Griff den Haushalt. Seine mit Teppichrestposten beklebten Schachteln geben Frau Koslowsky den Rest. Kurz vor der Patentreife seiner „Erfindung“ wird in Erich der alte Polizeihund wieder wach und er geht nach einem Sirenenklang auf Verbrecherjagd.

Jetzt läuft nichts mehr nach Erichs zunächst für Ehefrau Klara ausgeklügeltem Haushaltsplan. Er hält nämlich Koslowsky fälschlicherweise für einen Bankräuber und fällt schließlich seiner eigenen Taktik mit einem ordentlichen Brummschädel und einer Persönlichkeitsveränderung zum Opfer. Koslowsky wird ein spätes Opfer seiner ehemaligen Liebschaft mit Frau Nebelhorn, als diese ein verdecktes Körpermerkmal wiederentdeckt.

Die Besucher der Veranstaltung, die immer wieder mit offenen Szenenapplaus reagierten, sind voll auf ihre Kosten gekommen. Sie spendeten Kalle Jeske einen Sonderapplaus, der als Bühnenmaler über zwölf Jahre lang für eine farbenfrohe Bühnenkulisse gesorgt hat. Er reicht Pinsel und Farbtöpfe weiter, sitzt aber künftig gerne in beratender Funktion und als Ehrenplatzinhaber in der ersten Reihe. Spielleiter Werner Reckemeyer bedankte sich mit allen Mitspielern bei Kalle Jeske und überreichte ihm Blumen und Präsent.

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