Wüsting „In Wüsting“, findet der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerd Wichmann, „ist das Feuerwehrleben noch in Ordnung.“ Diese Erkenntnis zog er aus der Einsatzstatistik für 2012, die Ortsbrandmeister Reiner Suhr während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend vorstellte. Die enthielt zwar mit elf Brandeinsätzen, neun Hilfeleistungen und sechs Sonderdiensten eine breite Palette an Anforderungen, die die Wüstinger mit Bravour gemeistert haben, von oftmals belastenden Einsätzen bei Unfällen blieb die Ortswehr indes verschont.

Zusammen mit Übungsabenden und Lehrgängen summierten sich die Dienste in 2012 auf 5890 Stunden (zum Vergleich: 2011 waren es 6130). Auch für Reiner Suhr und seinen Stellvertreter Frank Claußen war es ein ereignisreiches Jahr – allein schon, weil es das erste unter ihrer Regie war. Dass sie ihre Sache sehr gut gemacht haben, bestätigte ihnen Suhrs Vorgänger als Ortsbrandmeister, Gerold Carstens, der ein dreifaches „Gut Schlauch!“ auf das neue Führungsduo anstimmte.

Bürgermeister Axel Jahnz, der ebenfalls die „sehr gute“ Zusammenarbeit hervorhob, überreichte Suhr eine Urkunde über die Beförderung zum Oberbrandmeister. Frank Claußen wurde zum Brandmeister ernannt. Die Dienstgradabzeichen des Hauptlöschmeisters erhielt Olaf Hespe. Zum Oberlöschmeister wurde Jörg Jannaschk befördert. Mit den Schulterklappen des Hauptfeuerwehrmanns wurde Michael Spreen ausgestattet. Ihre Beförderung zum Feuerwehrmann erhielten Patrick Lange, Alexander Freese, Kevin Maas, André Rohde, Felix Göhring, Folkert Becker und Florian Grummer.

Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf nahm eine Reihe von Ehrungen vor: Edo Lütjen heftete er das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 60-jährige Mitgliedschaft ans Revers. Das Abzeichen für 50-jährige Zugehörigkeit erhielt Karl Heinz Wragge. Seit 25 Jahren Dienst im blauen Rock versehen Jörn Wragge, Guido Harfst, Gerd Carstens und Frank Claußen – der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerd Wichmann übergab ihnen als Anerkennung das Niedersächsische Ehrenzeichen.

Oberlöschmeister Gernold Rudolph wurde in die Altersabteilung verabschiedet. Versüßt wurde ihm der Wechsel durch die Verleihung der Ehrennadel in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes. Zu Rudolphs Nachfolger als Gruppenführer wählten die Mitglieder Jens Reckemeyer, zu dessen Stellvertreter Michael Spreen gekürt wurde. Reckemeyers bisherigen Posten als Atemschutzwart übernimmt Sönke Würdemann, als sein Stellvertreter fungiert künftig André Rohde. Zum stellvertretenden Gerätewart wurde Gerold Grummer gewählt. Das Amt des Kassenprüfers ging an Guido Harfst, den Festausschuss verstärken Sascha Schröder und Christian Schmidt.

Die Ortswehr Wüsting hat derzeit 62 aktive und 20 passive Kameraden. 2014 erhält die Wehr ein neues Tanklöschfahrzeug, 260 000 Euro sind dafür im Investitionsprogramm eingeplant. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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