Wüsting Eine Riesenparty mit Platzierungen, Pokalen, Politprominenz, Versteigerungen und Unterhaltungsprogramm: Am Sanstagabend freuten sich Horst Köster und Team über ein gelungenes Finale des Jakkolo-Turniers zugunsten der Deutschen Krebshilfe. 329 Mannschaften nahmen dieses Mal teil. Der Turniererlös kann sich sehen lassen: 5046,60 Euro brutto.

Nach Abzug der Preisgelder in Höhe von 1990 Euro blieben als direkte Spende an die Krebshilfe noch gut 3000 Euro übrig. Damit erhöht sich der Gesamtspendenerlös weiter: Im vergangenen Jahr war die die 300000-Euro-Marke geknackt worden.

„Es ist eigentlich unfassbar, was in den vergangenen 36 Jahren gespendet worden ist“, sagte Silvia Rottland, die als Vertreterin der Deutschen Krebshilfe nach Wüsting gekommen war. Auch die Schirmherrin und Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD) zeigte sich beeindruckt. „So viel Engagement der Familie Köster und zahlreicher Helfer über eine ganze Woche, das ist keine Kleinigkeit.“

Selbstverständlich hatte sich Mittag selbst im Jakkolo-Spiel probiert. „100 Punkte kamen zusammen. Ich finde, für das erste Mal nicht schlecht.“

Marco Grauer bewies einmal mehr sein Auktionator-Talent. Gleich zwei T-Shirts mit Unterschriften von Bayern-München-Kickern und den Spielern der Nationalelf bot er meistbietend an.

Am Prominenten-Tisch war er am Ende erfolgreich. Dort saßen neben Mittag die Landtagsabgeordneten Christian Dürr (FDP) und Axel Brammer (SPD), Landrat Carsten Harings, Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew, Hattens Bürgermeister Christian Pundt, Ratsfrau Katja Radvan, Hattens Alt-Bürgermeister Helmut Hinrichs sowie Pferdefreund und „Unruheständler“ Helmut Fokkena.

Während das Bayern-Trikot für 300 Euro an Helmut Hinrichs ging, kamen fürs Nationalelf-Trikot 625 Euro zusammen. Bei 320 Euro erhielt Folkert Diers den Zuschlag – auf Vorschlag von Dürr. Der stiftete obendrauf 200 Euro für die Krebshilfe, zu denen Fokkena noch weitere 100 Euro legte. Und fünf Euro steuerte der Auktionator bei.

Einen anderen „Goldrausch“ bot die gleichnamige Formation des Bürgerfelder TB unter Leitung von Anzelika Oltmanns. In einem zweiten Auftritt war die BTB-Gruppe „Inkognito“, bekannt vom Fasching in Ganderkesee, zu sehen. „Dirty Dancing“ nur mit Männern, einstudiert von Sabine Carstens.

Und dann war da noch der elfjährige Samuel Harms. Er hatte als Gewinner beim Jakkolo-Preisausschreiben einen Wunsch für das Jakkolo-Finale äußern dürfen. Samuel ergriff die Gelegenheit beim Schopf. Er hatte sich einen Aufritt mit Gitarre und Gesang gewünscht. „Den Wunsch wollten wir Samuel nicht ausschlagen. Hier ist er, begleitet von Malte Frerichs“, kündige Köster den jungen Sänger an, der unter anderem „Ein Hoch auf uns“ und „Highway to hell“ anstimmte. Der Lohn war tosender Beifall.

Den Jakkolo-Supercup gewann Insa Diekmann, die im Finale Anja Schröder schlug. Auf Platz drei kam Bianca Köster vor Gunnar Lund.

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