Hude Ein letztes Mal als Bürgermeister von Hude sagte Axel Jahnz bei seiner traditionellen Rundtour an Heiligabend „Danke“. Er dankte all jenen, die während der Festtage ihren Dienst für die Gemeinschaft taten. Jahnz kandidiert im kommenden Jahr für das Bürgermeisteramt in der Stadt Delmenhorst.

Für seinen ersten Stopp musste der Bürgermeister nicht lange laufen. Er besuchte die Beamten auf der Polizeistation direkt neben dem Rathaus. „Das ist wirklich der direkte Draht“, erklärte Ralf Wicke. Der Huder Polizeibeamte weiß den unmittelbaren Kontakt zur Gemeinde zu schätzen. „Wenn man etwas zu bereden hat, dann greift man nicht zum Telefon, sondern geht eben rüber“, stimmte Jürgen Baltrock, stellvertretender Leiter der Polizeistation, zu. „Es muss auf persönlicher Ebene funktionieren, wenn es auf sachlicher Ebene klappen soll“, erklärte auch der Bürgermeister. Mit kleinen Präsenten bedankte er sich bei den Mitarbeitern der Dienststelle. „Wir wechseln uns mit der Ganderkeseer Wache über die Feiertage ab“, erklärte Baltrock.

Weiter ging seine Tour zum Deutschen Roten Kreuz. „Seit fünfzehn Jahren machen wir das schon“, erinnerte sich Günter Bartels. Mit Axel Jahnz besucht der Vorstandsdezernent für das Hauptamt des Kreisverbandes Oldenburg-Land des Deutschen Roten Kreuzes in Hude seit mehr als einer Dekade verschiedene DRK-Stationen. In diesem Jahr machten die beiden Männer erst halt an der Rettungswache in der Parkstraße. Auch hier lobte Jahnz den „kurzen Draht“ zum Rettungswesen. Vor allem die gute Kooperation aller Parteien sei vorbildlich: „Dass das Rettungswesen, die Feuerwehr, die Polizei und die Gemeinde auf einem Grundstück vereint sind, ist in Niedersachsen einzigartig“, erklärte Jahnz stolz.

Rettungsassistent Sebastian Dolch war einer von insgesamt sechs Rettern, die an den Weihnachtstagen unterwegs waren, um Leben zu retten. Gemeinsam mit der angehenden operationstechnischen Assistentin Julia Schaffarzyk absolvierte er die Schicht am Heiligabend. Die beiden Gäste übergaben ein großes Weihnachtsgeschenk voller „Dinge, die ihr hier über die Weihnachtstage bestimmt gebrauchen könnt“, an den stellvertretenden Kreisgeschäftsführer Oliver Brinkhus.

Die „Danke“-Tour brachte Axel Jahnz und Günter Bartels auch zum DRK Seniorenzentrum. „Ich möchte im Namen der Gemeinde ein großes Dankeschön an sie alle aussprechen“, erklärte Jahnz den Mitarbeitern der Einrichtung. „Danke für das, was sie leisten. Ich könnte das nicht, das sage ich ganz ehrlich.“ Inklusive des Küchenpersonals waren im Seniorenzentrum am Sonnentau 48 Menschen im Einsatz, um den 90 Bewohnern schöne Weihnachtstage zu bereiten. „Die Menschen, die hier wohnen, haben meistens große Wohnhäuser aufgegeben, um hier zu leben“, erklärte Günter Bartels, „dann sollen sie wenigstens ein mindestens genauso schönes Weihnachtsfest feiern, wie bisher Zuhause“, erläutert er die liebevolle Pflege des engagierten Personals.

Für Bürgermeister Jahnz mag es die letzte Tour in Hude sein, aber für die Mitarbeiter im Rettungswesen, bei der Feuerwehr, der Polizei oder in der Altenpflege ist klar: „Wir werden auch im kommenden Jahr die Stellung an Heiligabend halten.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.