FREIBURG An dem Tag, als Benedikt XVI. Freiburg besucht, prallen in einem Zug nach Freiburg zwei Kirchen-Welten aufeinander. Eine Pilgergruppe aus dem Bistum Mainz fährt zum Nachtgebet mit dem Papst, eine andere Gruppe zu einer Gegenveranstaltung mit Papstkritikern.

Die einen sehen den Papst als „Brückenbauer zwischen den Menschen“, die anderen können seine Ansichten nicht nachvollziehen. Die Anhänger verbinden den Papstbesuch mit einem großen Fest von Gleichgesinnten. In Benedikt sehen sie ein Symbol für die Einheit der Weltkirche. „Ich fahre mit wegen der Gemeinschaft“, sagt Gymnasiastin Mareike.

Als die Sonne untergegangen ist auf dem Freiburger Messegelände und nur noch Kerzen leuchten, ist der Papst räumlich weit entfernt und nur auf einer Großleinwand zu erkennen. Trotzdem findet er mit seiner Forderung, nach dem Heiligen in sich selbst zu suchen, den richtigen Ton für die 30 000 jungen Leute, die auf ihn gewartet haben. „Er hat genau das getroffen, was ich unter meinem Glauben verstehe“, sagt Carsten.

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