[VORSPANN] Cannes/Dpa Ein deutscher und ein österreichischer Regisseur im Wettbewerb und mehrere Filme in Nebenreihen und Sondervorführungen: Die deutschsprachige Präsenz beim Festival in Cannes kann sich in diesem Jahr sehen lassen.

Fatih Akin (33): Der deutsch-türkische Regisseur aus Hamburg zeigt sein Drama „Auf der anderen Seite“ in der Konkurrenz um die Goldene Palme. Akin („Gegen die Wand“) ist Träger des Europäischen Filmpreises und war vor zwei Jahren Mitglied der Wettbewerbsjury in Cannes. „Auf der anderen Seite“ ist der zweite Teil von Akins Liebe-Tod-und-Teufel-Trilogie.

Ulrich Seidl (54): Der Regisseur aus Wien steht mit „Import Export“ im Wettbewerb. Seidl hat als Dokumentarfilmer begonnen und für seinen ersten Spielfilm „Hundstage“ den Großen Preis der Jury in Venedig erhalten. „Import Export“ erzählt in drastischen Bildern von einer Krankenschwester aus der Ukraine, die als Putzfrau in einem Pflegeheim in Österreich arbeitet, und im Gegenzug von einem arbeitslosen Sicherheitsexperten, den es aus Österreich auf der Suche nach Arbeit in den Osten verschlägt.

Volker Schlöndorff (68): Der deutsche Gewinner einer Goldenen Palme und eines Oscars für „Die Blechtrommel“ (1979) ist mit dem Film „Ulzhan“ nach Cannes geladen. Der Film wird in einer Sondervorführung innerhalb der offiziellen Auswahl gezeigt.

Robert Thalheim (32): Der Berliner Regisseur gewann gleich mit seinem Debütspielfilm „Netto“ mehrere Preise und ist mit seinem neuen Werk „Am Ende kommen Touristen“ in die Festival-Nebenreihe „Un certain regard“ geladen.

Jan Bonny (28): Der gebürtige Düsseldorfer bringt seinen ersten Spielfilm „Gegenüber“ in die unabhängige Nebenreihe „Quinzaine des Réalisateurs“. Der Schauspieler Matthias Brandt spielt hier einen Polizisten, der die Kontrolle über sein Leben und seine scheinbar ganz harmonische Ehe verliert.

Nicolas Wackerbarth (34): Der in München geborene Filmemacher ist mit „Halbe Stunden“ zum „Cinéfondation“-Programm für Studenten-Kurzfilme nach Cannes geladen.

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