Im Nordwesten Steigende Immobilienpreise belasten neben künftigen Käufern auch Mieter. Ein Ende des Preisanstiegs bei Wohnimmobilien ist nicht in Sicht. Das belegt der Postbank Wohnatlas 2019, für den Experten des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI) eine Kaufpreisprognose bis 2030 erstellt haben.

Die Studie des HWWI zeigt: Der Nordwesten gehört zu den Regionen, bei denen voraussichtlich eher die Verkäufer von Immobilien als Käufer und Mieter profitieren. Doch es gibt auch Unterschiede.

Teurer Spitzenreiter aus dem Oldenburger Land ist der Landkreis Cloppenburg. Dieser gehört zu den Top zehn der Kreise mit der höchsten Wertsteigerungen bis zum Jahr 2030. Mit einem Preistrend von plus 1,59 Prozent steht der Kreis auf Platz neun. Einen Großteil der Rangliste macht jedoch wie erwartet der Großraum München aus.

Im Oldenburger Land folgt dem Landkreis Cloppenburg das Ammerland, der Landkreis Vechta und der Kreis Oldenburg (jeweils 0,7 bis 1,3 Prozent). Der Stadt Oldenburg prognostiziert das HWWI ein Preiswachstum zwischen 0,3 und 0,7 Prozent bis zum Jahr 2030. Auch Ostfriesland liegt in diesem Bereich. Von sinkenden Preisen könnten Mieter und Käufer im Landkreis Friesland und der Stadt Delmenhorst profitieren. Hier sollen die Preise laut HWWI-Prognose um 0,3 bis 1,3 sinken.

Ebenso sinken könnten die Immobilienpreise laut Studie in den kreisfreien Städten Wilhelmshaven und Bremerhaven, etwa um 1,3 bis 2,5 Prozent. Ein Preisabfall von minus 2,5 Prozent und mehr wird nur in Regionen der neuen Bundesländer prognostiziert. Die Wesermarsch liegt zwischen plus 0,3 und minus 0,3 Prozent.

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Der „Postbank Wohnatlas“ des Jahres 2018 ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet.

Untersucht wurde dafür vom HWWI die Immobilienpreisentwicklung in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten.

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Tonia Hysky Redakteurin / Redaktion Kultur/Medien
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