Hamburg Katharina Fegebank hat einen Lauf – nicht erst seit die Grünen in Wahlergebnissen und Umfragewerten Erfolge feiern. Erst seit 2004 bei den Grünen, wurde sie schon vier Jahre später Hamburgs jüngste Parteichefin, 2011 Bürgerschaftsabgeordnete. Seit 2015 bestimmt sie als – damals ebenfalls jüngste – Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin die Geschicke der Hansestadt an entscheidender Stelle mit. Aber sie will mehr: Hamburgs erste Erste Bürgermeisterin werden – denn noch nie stand eine Frau ganz an der Spitze des Hamburger Senats.

Erfahrung als Rathauschefin konnte die 42-Jährige, die vor einem Jahr gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Unternehmer Mathias Wolff, Zwillinge bekam, schon sammeln: Als Ex-Bürgermeister Olaf Scholz im Frühjahr 2018 bereits als Vizekanzler und Finanzminister nach Berlin gegangen, sein Nachfolger Peter Tschentscher aber noch nicht ins Amt gewählt worden war, übernahm Fegebank interimsweise die Führung des rot-grünen Senats.

Bei der Wahl im Februar 2020 will sie Amtsinhaber Tschentscher nun ablösen. „Ich möchte mit Leidenschaft, Optimismus und unbedingtem Gestaltungswillen noch mehr aus dieser Stadt herausholen und der Verzagtheit, die wir manchmal spüren, mehr Mut entgegensetzen“, verspricht Fegebank, die als Vertreterin der Realos gilt und die rot-grüne Koalition 2015 als Parteivorsitzende selbst mit ausgehandelt hatte.

Geboren in Bad Oldesloe, wuchs Fegebank in der Kleinstadt Bargteheide auf und kam Anfang 2004 in Berlin zu den Grünen. Zuvor hatte sie in Freiburg und Berlin Politik, Jura und Europawissenschaften studiert und als Projektmanagerin für eine Nichtregierungsorganisation sowie als Projektleiterin im Präsidium der Leuphana-Universität Lüneburg gearbeitet.

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