Hatten Die Gemeinde Hatten strebt eine Regelung für Vertretungen in den Kindergärten der Gemeinde an. Auf seiner Sitzung am Mittwoch stimmte der Ausschuss für Schule, Bildung und Kultur einstimmig, bei zwei Enthaltungen aus Reihen der CDU, für einen entsprechenden Beschlussvorschlag. Dieser sieht vor, zum neuen Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, drei Teilzeitkräfte einzustellen. Sie sollen, zunächst befristet auf ein Jahr, jeweils 25 Stunden in der Woche erkrankte Erzieherinnen vertreten. Damit vor allem den Kindergartenkindern auch im Vertretungsfall Kontinuität in der Betreuung geboten werden kann, werden die Teilzeitkräfte je einer sogenannten Kita-Gruppe zugeilt, in der jeweils zwei bis drei Einrichtungen zusammengefasst werden. Diese sollen dann ihr festes Einsatzgebiet bilden.

Zur ersten Gruppe gehört der Evangelische Kindergarten Kirchhatten und der Kindergarten Sonnenstrahl. In der zweiten Gruppe werden die Evangelische Kindertagesstätte Sandkrug, der Kindergarten der Malteser und der Elternselbsthilfe Kindergarten Hatten zusammengefasst. Zur dritten Gruppe gehören die Kita Hebbelstraße, die Kita Gartenweg und die Kita in der Alten Dorfschule.

Im Ausschuss wurde dann in der Diskussion nach der Finanzierung der neuen Teilzeitkräfte aufgeworfen. Rund 72 000 Euro wird der Plan, die Gemeinde kosten. Die kirchlichen Kindergartenträger würden sich nach Aussage von Bürgermeisterin Elke Szepanski nicht an der Finanzierung beteiligen.

Trotz der zu erwartenden Kosten waren sich die Ausschussmitglieder weitestgehend darüber einig, dass an dem im vergangenen Jahr gefassten Entschluss, die Kindergartengebühren bis auf weiteres nicht zu erhöhen, festgehalten werden soll. Manfred Huck und Brigitte Behrens von der CDU kritisierten dies. „Gegenüber dem Haushalt wäre es verantwortungsvoller, wenn die Beiträge im vergangenen Jahr moderat erhöht worden wären. Wir wissen nicht, ob der Ergebnishaushalt ausgeglichen werden kann“, sagte Huck. Die übrigen Ausschussmitglieder argumentierten hingegen, dass im Sinne des Ziels, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein, eine gute Lösung gefunden wurde. „Es ist eine kreative Lösung, die Eltern und Kindern zugute kommt“, sagte Nils-Christian Heins (FDP).

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