Harpstedt „Wir sparen Geld und kriegen auch noch eine ganze Ecke mehr.“ So fasste Rolf Ranke (HBL) die Aussicht auf Förderung für die Sanierung des Rosenfreibads am Montagabend im Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss der Samtgemeinde Harpstedt zusammen. Hartmut Post (CDU) sprach von einer „einmalig verlockenden Chance“.

Konkret geht es um ein Sportförderprogramm des Bundes, über das Projekte mit bis zu 45 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Eine der Voraussetzungen: Die Mindestinvestitionssumme muss 1,12 Millionen Euro betragen. Zudem muss ein ernsthafter politischer Entschluss dahinter stehen. „Nur die Sanierung des Technikkellers wäre zu dünn gewesen“, erläuterte Bauamtsleiter Jens Hüfner. Daher habe man ein Gesamtpaket geformt, zu dem auch die Erneuerung der Sprungturmanlage, eine elektronische Eingangskontrolle, eine Remise zur Lagerung der Gerätschaften und eine Aussichtsplattform gehören.

Gemeindedirektor Ingo Fichter stellte heraus, dass im Haushaltsentwurf für 2021 derzeit 1,1 Millionen Euro nur für die Sanierung des Technikkellers vorgesehen sind – ohne Gegenfinanzierung. Dass man nun noch 200 000 Euro drauflegt, dafür aber die 45-prozentige Förderung bekommen könnte, leuchtete ein. Bei sechs Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen (Willi Beneke und Stefan Pleus, beide CDU) und zwei Enthaltungen (Hartmut Post, CDU, und Klaus Stark, SPD) wurde die Teilnahme am Förderprogramm gebilligt. Sollte Harpstedt einen Zuschuss bekommen, könnten Zuwendungsbescheide im Laufe von 2021 erteilt werden.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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