Harpstedt Friedrich Lehm-kuhl ist seit 50 Jahren Mitglied im Hegering Harpstedt – das halbe Jahrhundert im Dienst des Waidwerkes nutzte Rudolf Alfken, Leiter des Hegeringes Harpstedt, als Anlass, den Wildeshauser als langjähriges Mitglied während der Jahreshauptversammlung in Hackfeld’s Dorfkrug in Groß Ippener mit Nadel und Urkunde zu ehren. Den Glückwünschen schloss sich auch der Vorsitzende der Jägerschaft Delmenhorst/Oldenburg Land, Karl-Wilhelm Jacobi, an.

Auf 40 Jahre Mitgliedschaft bringen es Fred Töllner (Beckeln) und Wilfried Meyer (Ippener). Auch sie wurden ausgezeichnet. Für 25-jährige Mitgliedschaft sollten Reimer Grape (Harpstedt), Arnd Heitzhausen (Klosterseelte), Herbert Sommerfeld (Colnrade) und Jörg Vallan (Winkelsett) geehrt werden. Sie konnten aber nicht zur Versammlung kommen.

Nach dem Rechenschaftsbericht und den Berichten der Obleute stand auch der Streckenbericht für den Hegering Harpstedt im Blickpunkt. Insgesamt 3335 Kreaturen wurden im Berichtszeitraum zur Strecke gebracht. Den größten Anteil hatte das Federwild mit 928 Tieren, gefolgt vom Rehwild mit 754 erlegten Tieren. Erlegt wurden 440 Stück Raubwild, darunter 26 Nutria, 30 Marder und 36 Dachse sowie 359 Füchse, und 493 Vögel (Krähen sowie Elstern ).

Karl-Wilhelm Jacobi berichtete vom kommenden Schießübungsnachweis, der ab 11. Mai 2018 Pflicht wird und appellierte an die Mitglieder, ihn möglichst frühzeitig abzulegen. Bleifreie Munition und Schallminderer waren außerdem weitere Themen. „Wir haben auch mit der Interessengemeinschaft Voßberg über eine Erweiterung des Schießbetriebs auf dem Gelände in Altona verhandelt. Wir warten nun auf ein Ergebnis aus der IG“, erklärte Jacobi.

Daneben berichtete er von einer kommenden Beitragserhöhung der Landesjägerschaft um zwölf Euro ab 2019 und über die Gründung einer Jagdschule der Jägerschaft. Mehr werde es über das Thema im Rahmen der Versammlung der Kreisjägerschaft am 28. April auf Gut Altona zu hören geben.

Während der Versammlung nutzte Kreisjägermeister Friedrich Hollmann (Dötlingen) die Gelegenheit, um sich vorzustellen. Er forderte zu einer fachgerechten Unterbringung der Waffen auf. Von Zeit zu Zeit gebe es immer wieder Überprüfungen vor Ort. Außerdem berichtete er von einer gestiegenen Wildunfallhäufigkeit: In der Statistik der Polizei seien 866 Wildunfälle gelistet. Die Dunkelziffer sei wohl noch höher – Tendenz steigend. „Ab 1. Mai kann die Bejagung stattfinden. Jeder kennt seine Unfallschwerpunkte im Revier und sollte deshalb dort auch handeln“, forderte Hollmann auf, um die Unfallzahlen nicht noch weiter wachsen zu lassen.

Im Anschluss an die Versammlung gab der Hegeringleiter die noch druckfrische Chronik des Hegeringes Harpstedt „Eine Zeitreise durch Jagd und Natur“ zum Verkauf frei. Heinz Nienaber, Initiator und Leiter der Arbeitsgruppe, bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Mitglieder der AG, besetzt mit Heiner Cordes, Reimer Grape, Gert Weidenhöfer, Cord Hilmer, Bernhard Wöbse und Heinz Nienaber.

250 Exemplare sind bislang gedruckt worden. Das Buch kostet 25 Euro.

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