Wilhelmshaven Der Wilhelmshavener HV startet an diesem Samstag (19.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Rhein Vikings in seine vierte Zweitligazeit. Es wird eine Saison, die den Jadestädtern alles abverlangen wird. Denn neben den Erstliga-Absteigern Nettelstedt und Hüttenberg tragen die Aufsteiger TV Großwallstadt, HSV Hamburg, TuS Ferndorf und Bayer Dormagen große Namen in Handball-Deutschland.

Zudem gibt es Änderungen in der Abstiegsregelung. Die jetzige Saison ist ein „Übergangsjahr“, weil die 2. Handball-Bundesliga ab der Spielzeit 2019/20 von jetzt 20 auf dann 18 Vereine reduziert wird. Das bedeutet, dass am Ende fünf Teams absteigen. So hat auch der WHV sein Saisonziel auf mindestens Rang 15 festgeschrieben, dem ersten Nichtabstiegsplatz.

„Damit wollen wir uns gar nicht beschäftigen“, sagt Trainer Christian Köhrmann. „Wir konzentrieren uns nur auf uns, jedes Spiel wird eine Herausforderung, aber die nehmen wir gern an.“

Darum haben die Jade-H andballer auch an ihrem Kader gearbeitet. Nach dem Abgang von Rückraummann Kay Smits, der mit 258 Toren auf Platz drei der Zweitliga-Torschützen gelandet war, musste Manager Dieter Koopmann reagieren. Mit Kuno Schauer für den Rückraum und Rechtsaußen Yannick Pust (beide 19 Jahre ) wurden zwei hoffnungsvolle Talente verpflichtet, die bei den Füchsen Berlin ihre Ausbildung genossen. Auf Pust kommt auch die wichtige Aufgabe zu, den verletzten Evgeny Vorontsov, der nach seinem Schlüsselbeinbruch erst im November wieder fit sein wird, auf der Außenbahn zu ersetzen.

Der dritte „Neue“ im Team ist der Tscheche Jan Josef, der von Kras Volendam (Niederlande) kam. Der 25-jährige soll die Rückraum-Mitte-Position beleben und torgefährlicher machen.

Köhrmann wird sicher noch die ersten Spiele nutzen, um die Abläufe mit den Zugängen zu perfektionieren und vor allem fehlerfreier zu machen. „Jetzt geht es wieder um Punkte, wir brennen darauf, endlich loszulegen“, freut sich der Trainer.

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