Handball
WHV hofft auf Pokal-Coup

Vier Teams kämpfen um den Einzug ins Achtelfinale. Bundesligist Minden ist favorisiert, Zweitligist WHV setzt aber auf den Heimvorteil.

Bild: Erik Hillmer
Am Wochenende mit dem WHV im Pokal gefordert: Duncan PostelBild: Erik Hillmer
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Wilhelmshaven Der DHB-Pokal im Handball verspricht jedes Jahr wieder Nervenaufreibendes. An diesem Wochenende macht er Halt in Wilhelmshaven – möglicherweise nicht zum letzten Mal in diesem Jahr. In der heimischen Nordfrost-Arena trifft der Zweitligist Wilhelmshavener HV an diesem Samstag ab 19.30 Uhr in der ersten Runde auf den Drittligisten VfL Potsdam. Um 17 Uhr spielen zuvor bereits der HSV Hamburg und GWD Minden. Am Sonntag findet ab 17 Uhr das „Finale“ des kleinen Vorrundenturniers statt. Nur der Gewinner zieht in das Achtelfinale ein.

Soweit möchte WHV-Trainer Christian Köhrmann aber noch nicht denken: „Wir konzentrieren uns auf das Spiel gegen Potsdam“, sagt der 38-Jährige. „Sie spielen gegen einen Klassenhöheren und werden dementsprechend engagiert zu Werke gehen“, möchte Köhrmann mit seiner Mannschaft aber dagegenhalten. Dem Klassenhöchsten an diesem Wochenende, Bundesligisten GWD Minden, schiebt der WHV-Coach die Favoritenrolle zu: „Minden hat eine souveräne vergangene Saison und auch eine gute Vorbereitung gespielt – sie sind der Favorit.“

Ein kleines Aber gibt es dann doch – und das hängt mit dem Heimrecht des WHV zusammen. „Dadurch, dass wir in Wilhelmshaven spielen, wollen wir am Liebsten eine Runde weiterkommen – auch wenn es utopisch ist“, sagt Köhrmann: „Da muss viel passen und einiges zusammenkommen. Wir werden aber darum kämpfen.“

Auch die Unterstützung der Zuschauer könnte, gerade im Pokal, ein Faktor werden. Geboten wird ihnen in jedem Fall einiges: „Drei Spiele mit starken Mannschaften an einem Wochenende – das wird eine schöne runde Sache“, freut sich Köhrmann auf ein attraktives Handball-Paket.

Ganz so rund lief die Vorbereitung auf die neue Zweitligasaison allerdings nicht: Neben dem aus sportlicher Sicht schmerzhaften Abgang von Torjäger Kay Smits (wechselte im Sommer zum dänischen Erstligisten TTH Holstebro), sorgten wieder einmal Verletzungsprobleme für Sorgenfalten auf Köhrmanns Stirn. „Wir konnten selten mit der kompletten Mannschaft in die Testspiele gehen“, stöhnt der Trainer.

Insbesondere im Rückraum braucht der WHV wohl noch etwas Zeit: René Drechsler fehlte eine Woche krank und Jan Josef laboriert an einem leichten Muskelfaserriss in der Kniekehle. Die Ergebnisse stimmten trotzdem, wie bei den Turniersiegen in Hildesheim und in Oldenburg vorige Woche.

„Sowas gibt uns natürlich Selbstvertrauen“, sagt Köhrmann, der dieses Selbstvertrauen über das Pokalwochenende hinaus konservieren möchte. Am übernächsten Samstag, 25. August, beginnt für die Wilhelmshavener nämlich die neue Zweitligasaison. Zum Auftakt geht es in eigener Halle gegen die Rhein Vikings (19.30 Uhr).

Das könnte Sie auch interessieren