GöPPINGEN Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben durch einen beherzten Schlussspurt eine deutliche Niederlage im ersten Playoff-Spiel verhindert und sich so eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Sonnabend um 16.30 Uhr in der EWE-Arena gesichert. Bei Frisch Auf Göppingen verlor der Supercupgewinner am Mittwochabend mit 29:30 (14:13), hatte aber noch acht Minuten vor Schluss mit fünf Treffern hinten gelegen.

VfL startet mit 6:3-Führung

Der VfL übernahm zunächst das Kommando. Hinten hatten die Gäste den gefährlichen Göppinger Rückraum im Griff, vorne traf der VfL eben auch von dieser Position: Angie Geschke erzielte mit ihrem zweiten Doppelschlag das 6:3 (11.).

Danach aber fanden die Gastgeberinnen Lücken im VfL-Deckungsverbund. Mitte der ersten Hälfte war Frisch Auf wieder dran, dann brachte die Ex-Oldenburgerin Alena Vojtiskova ihr Team mit zwei Distanzwürfen 11:10 (23.) in Führung.

Partie deutlich hitziger

Anfang der zweiten Hälfte wurde es dann erstmals richtig kritisch für Oldenburg, das zunehmend weniger Mittel im Rückraum fand und auch hinten nachließ. Die stark spielende Martina Fritz besorgte das 18:15 (35.). Auf der anderen Seite hielt Ulrike Stange den VfL im Spiel, bei ihrem Wurf ließ sich Katrin Schröder zu einem Foul hinreißen und erntete die erste Zeitstrafe. Nur 30 Sekunden später musste auch Birute Stellbrink vom Platz. In doppelter Überzahl konnte Oldenburg einen höheren Rückstand verhindern, blieb aber von nun an hinten.

Zudem wurde die Partie ruppiger und die Stimmung hitziger – auch auf den Rängen: Knapp 1000 Zuschauer in der Hohenstaufenhalle verbreiteten echte Playoff-Atmosphäre. „Dieses Spiel hatte wirklich alles“, sagte VfL-Trainer Leszek Krowicki später.

Von der 35. bis zur 45. Minute verhängten die Schiedsrichter sechs der sieben Zeitstrafen – davon vier gegen Göppingen. Die inzwischen schwache VfL-Angriffsquote wurde auch durch die Überzahlsituationen nicht besser.

Auszeit fruchtet

Beim Stande von 23:28 nahm Krowicki seine Auszeit (53.). Er beorderte Julia Wenzl von links in den Rückraum. Das wirkte. Wenzl holte einen Siebenmeter heraus, warf drei Tore – davon zwei in Unterzahl – und führte ihr wie ausgewechselt auftretendes Team heran. Fast hätte die nach der Pause treffsichere Ulrike Stange noch den Ausgleich erzielt – bei ihrem Konter wurde sie abgedrängt, den Wurf hielt Torfrau Alexandra Meisl.

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