BAD WILDUNGEN Mit einem Auswärtssieg sind die Handballerinnen des VfL Oldenburg ins neue Jahr gestartet. Bei Aufsteiger HSG Bad Wildungen wurden sie am Mittwochabend ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen ihr erstes Bundesligaspiel nach sechs Wochen Pause verdient mit 33:26 (19:15). Überragende Werferin war Angie Geschke mit zehn Treffern.

Der VfL, der eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte, übernahm früh die Initiative und führte nach zwei Minuten mit 2:0. Doch die Gastgeberinnen ließen sich eine Woche nach ihrem überraschenden Triumph in Leverkusen nicht so schnell abschütteln. Stattdessen hielten sie die Begegnung in der Anfangsphase offen und gingen nach acht Minuten erstmals in Führung (5:4). Bis zum 6:6 (11. Minute) sah alles nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit aus, ehe Oldenburg das Tempo verschärfte. Innerhalb von fünf Minuten zogen die Gäste auf 11:6 davon, was den neuen HSG-Trainer Markus Berchten zur ersten Auszeit zwang (16.). Die zeigte zunächst Wirkung, da die „Vipers“ auf 8:11 herankamen. Aber schon kurze Zeit später baute der VfL den Vorsprung wieder aus. Als Rechtsaußen Maike Schirmer zum 19:11 traf (27.), schien die Vorentscheidung schon zur Pause möglich. Ausgerechnet nach der folgenden VfL-Auszeit ließ bei den Oldenburgerinnen jedoch die Konzentration nach. Bad Wildungen verkürzte in den verbleibenden drei Minuten noch auf 15:19. In der letzten Aktion vor der Pause ließ sich der VfL durch einen direkt verwandelten Freiwurf übertölpeln (30.).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ging die Aufholjagd zunächst weiter, als die beste HSG-Werferin, Joana Christina Mihai, das 17:20 erzielte (35.). Doch das Auf und Ab aus dem ersten Durchgang setzte sich fort. Der VfL zog kurzfristig wieder auf sieben Tore davon (26:19/45.), um sich dann erneut in Geberlaune zu präsentieren. Das Resultat: Bad Wildungen verkürzte Tor um Tor auf 25:27 (50.) und witterte noch einmal Morgenluft.

Die folgende Auszeit von Trainer Leszek Krowicki zeigte dieses Mal jedoch die erwünschte Wirkung. In den letzten zehn Minuten ließ sich der VfL die Führung – auch dank einer starken Torfrau Julia Renner – nicht mehr nehmen, sondern baute sie sogar durch Treffer von Lois Abbingh und Angie Geschke wieder aus. Den Schlusspunkt setzte Anna Badenhop zum 33:26-Endstand.

 @ Mehr Infos unter http://www.NWZonline.de/vflhaba

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