BAD LANGENSALZA Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben eine Überraschung beim Thüringer HC knapp verpasst. Die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki unterlag in einem gutklassigen Spiel dem deutschen Meister am Mittwochabend mit 30:32 (17:17). Erfolgreichste VfL-Torschützin war Lois Abbingh (8/4).

„Wir haben 60 Minuten taktisch und spielerisch gut agiert. So wird moderner Handball gespielt“, lobte Krowicki sein Team: „Leider bleiben die Punkte in Thüringen. Aber wir haben uns Respekt erworben.“

In Bad Langensalza bei Erfurt entwickelte sich vor 938 Zuschauern von Beginn an eine ausgeglichene Begegnung. Etwas treffsicherer zeigten sich dabei zunächst die Oldenburgerinnen, die sich einen 4:2-Vorspung erspielten (5. Minute). Erst in der 30. Minute konnten die Gastgeberinnen in Führung gehen, die Julia Wenzl noch zum 17:17-Pausenstand ausglich.

Auch der zweite Abschnitt der temporeichen Partie gestaltete sich abwechslungsreich. Lydia Jakubisova, in der vergangenen Saison noch für den VfL aktiv, brachte Thüringen mit drei Treffern in Front (22:19/39.). Doch wer glaubte, dass der Meister seiner Favoritenrolle nun vollends gerecht werden würde, sah sich getäuscht. Die Oldenburgerinnen kämpften sich zurück, Maike Schirmer erzielte das 25:24 für den VfL (47.).

In der Folge leisteten sich die Gäste aber mehrfach Abspielfehler bei Tempogegenstößen. „Da hat der Gegner das Spiel entschieden. Aber kein Vorwurf an die Mannschaft“, sagte Krowicki. Nach fünf erfolglosen Angriffen nacheinander stand ein 25:27-Rückstand zu Buche (50.).

Der VfL blieb dran, konnte den Rückstand aber nicht mehr wettmachen, zumal die anfangs schwächelnde Maike März im THC-Gehäuse mehrfach stark hielt. Die Vorentscheidung fiel aber erst eine Minute vor Schluss, als Danick Snelder zum 31:28 traf.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den VfL-Frauen nicht. Bereits an diesem Sonnabend (16 Uhr) muss Oldenburg zum Geheimfavoriten Frankfurter HC. Die Oderstädterinnen überraschten am ersten Spieltag mit dem 34:30-Sieg beim Titel-Mitfavoriten Bayer Leverkusen – und gelten gerade zu Hause als echte Macht.

VfL Oldenburg: Renner, Wester - Badenhop, Birke 2, Hetmanek, Schirmer 4, Wenzl 1, Abbingh 8/4, van der Heijden 4, Kethorn 5, Neuendorf 2, Geschke 4, Barger, Winter.

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