Oldenburg Der 23. Februar ist ein Tag, an den sowohl der VfL Oldenburg als auch die Neckarsulmer Sportunion gern zurückdenken. Der VfL feierte einen überraschenden 27:20-Derbysieg beim Buxtehuder SV, die Schwäbinnen holten wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf beim 28:27 gegen die HSG Bad Wildungen. Was das Besondere an diesem Datum ist? Es ist für beide Mannschaften der letzte Sieg in der Handball-Bundesliga gewesen.

Fünf Pleiten in Serie

Und so findet an diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) eine Serie wahrscheinlich ein Ende – es sei denn es gibt ein Remis. Der VfL steckte zuletzt fünf Niederlagen in Folge ein, Neckarsulm konnte zumindest noch einen Zähler in dieser Zeit holen. „Das wird kein Selbstläufer, wie das Hinspiel gezeigt hat, aber Neckarsulm ist einer der Gegner, gegen die wir gewinnen müssen“, fordert VfL-Trainer Niels Bötel einen Heimsieg, erinnert sich aber gleichzeitig ungern an die erste Begegnung in dieser Saison. Beim 27:38 in Baden-Württemberg zeigten die Grün-Weißen ihre vielleicht schwächste Saisonleistung und steckten die erste Niederlage überhaupt in der Bundesliga gegen die Sportunion ein.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, prophezeit Bötel deswegen für das Rückspiel. Die Gäste seien vor allem in der Rückraum-Kreis-Achse gefährlich, „die müssen wir in den Griff bekommen“. In Nele Reimer (138 Tore) haben sie eine gefährliche Torjägerin in ihren Reihen, Kreisläuferin Seline Ineichen schenkte dem VfL im Hinspiel zudem zwölf Tore ein.

Ohne Mikkelsen und Martens

„Wir müssen versuchen, den Gegner von Anfang an zu beeindrucken. Damit uns dies gelingt, müssen wir aber unsere Fehlerquote aus den vergangenen Spielen deutlich verringern, um den Gegner ordentlich unter Druck zu setzen“, erläutert Bötel, der erneut auf Helena Mikkelsen verzichten muss. Die 22-jährige Dänin laboriert an einem Pferdekuss und muss weiter pausieren. Zudem ist Linksaußen Jane Martens zwar wieder ins Training eingestiegen, „aber bisher noch ohne Körperkontakt“, sagt Bötel.

Für die Oldenburgerinnen geht es bei 15:25 Zählern in den verbleibenden sechs Saisonspielen in erster Linie darum, gut aus der Saison zu kommen und in der Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorn zu machen. Neckarsulm hingegen hat mit 9:31 Punkten nur einen ganz knappen Vorsprung auf die Abstiegszone.

„Oldenburg hat eine starke Mannschaft und verfügt neben der Ausnahmespielerin Angie Geschke über einen breit besetzten Rückraum. Im Hinspiel haben wir gewonnen, da jede einzelne Spielerin alles in den Ring geworfen hat. Genau diese Einstellung brauchen wir auch jetzt“, setzt Gäste-Trainer Pascal Morgant auf die guten Erinnerungen aus dem Hinspiel.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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