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Grenzwert von 35 überschritten
Maskenpflicht in Oldenburger Innenstadt ab Dienstag

Oldenburg /Dortmund Ein Blick auf die Tabelle erklärt das schier aussichtslose Unterfangen des VfL Oldenburg im Bundesliga-Auswärtsspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr) bei den Handballerinnen von Borussia Dortmund. Die Gastgeberinnen haben die gerade abgeschlossene Rückrunde perfekt beendet, in 13 Spielen 13 Siege geholt. Darunter ein Auswärtssieg beim amtierenden deutschen Meister Thüringer HC (26:25) sowie Heimerfolge gegen die Top-Clubs TuS Metzingen (35:31), SG Bietigheim (38:32) und HSG Blomberg-Lippe (32:19). Der VfL verlor das Heimspiel gegen den BVB zum Bundesliga-Auftakt mit 26:39.

Ein Blick auf den Kader wiederum erklärt, warum Dortmund so gut ist. Trainer André Fuhr hat in Torfrau Isabell Roch und Rückraumspielerin Alina Grijseels nicht nur zwei deutsche Nationalspielerinnen im Team, sondern daneben auch drei Weltmeisterinnen. Die Niederländerinnen Kelly Dulfer, Inger Smits und Merel Freriks gewannen den Titel im Dezember in Japan.

Dulfer und Smits sind indes alte Bekannte – zumindest von den schon langjährigen VfL-Leistungsträgerinnen Julia Renner und Jenny Behrend. Sie spielten von 2015 bis 2017 gemeinsam für den VfL, bevor die Rückraumspielerinnen für zwei Jahre nach Dänemark und im Sommer 2019 zum BVB gingen – wo sie nun wahre Leistungsträgerinnen sind.

Sie sind jedoch nur zwei von gleich vier Spielerinnen, die in dieser Saison schon mehr als 50 Tore aus dem Feld geworfen haben. Neben Smits (56) und Dulfer (54) sind das ihre niederländische Nationalmannschaftskollegin Kelly Vollebregt (55/Rechtsaußen) und die Polin Bogna Sobiech (54/Linksaußen). Freriks traf 33-mal. Zum Vergleich: Oldenburgs beste Werferinnen sind Helena Mikkelsen (54) und Kathrin Pichlmeier (48), dahinter folgen Behrend (33), Myrthe Schoenaker (32) und Jane Martens (31).

Können die Oldenburgerinnen diese dominante Mannschaft ärgern? „Es wird ein schwieriges Spiel. Wenn Dortmund einen guten Tag erwischt, kann es extrem hart werden“, weiß VfL-Trainer Niels Bötel und gibt als Marschroute vor: „Wir müssen da sein, wenn die Dortmunder schwächeln, aufmerksam nach Chancen suchen, um sie dann zu nutzen.“ Unterstützt werden die VfL-Frauen dabei von zahlreichen Oldenburgern, die per Fan-Bus nach Dortmund reisen.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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