Handball
Meister zieht nach Pause davon

Myrthe Schoenaker war beste Werferin des VfL. Am kommenden Samstag startet das Team in die Bundesliga-Saison.

Bild: Erik Hillmer
Verlor mit dem VfL Oldenburg deutlich gegen den THC: Torfrau Julia RennerBild: Erik Hillmer
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Nordhausen /Oldenburg Trotz des deutlichen Ergebnisses fand Niels Bötel versöhnliche Worte für das gerade Gesehene. „Der THC hat verdient gewonnen. Nur etwas zu hoch“, sagte der Trainer des VfL Oldenburg nach der 23:35 (11:16)-Niederlage der Bundesliga-Handballerinnen im Supercup gegen den deutschen Meister Thüringer HC: „Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden.“

In jenen ersten 30 Minuten hatte sein Team vor 1200 Zuschauern in Nordhausen (Thüringen) meist mit drei oder vier Toren zurückgelegen und erst zum Ende des Durchgangs etwas abreißen lassen. „Hätten wir nicht innerhalb von zwei Minuten zwei Siebenmeter sowie zwei einfache Würfe verworfen, wären wir zur Pause bis auf ein oder zwei Tore dran gewesen“, resümierte Bötel: „Die Mädels haben soweit alles umgesetzt, was wir besprochen haben.“ Und nach dem schwachen Auftritt des deutschen Pokalsiegers beim heimischen Wunderhorn-Turnier am vorvergangenen Wochenende – der VfL belegte dort sieglos den letzten Platz – hatte es eine Menge zu besprechen gegeben.

Nach der Pause hatte aber die VfL- Abwehr nur noch wenige Mittel, um den Favoriten THC aufzuhalten. Der von Herbert Müller trainierte Meister zog Tor um Tor davon, letztlich betrug der Vorsprung zwölf Treffer. So war früh klar, dass Ex-Nationaltorwart Andreas Thiel in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Frauenhandball-Bundesliga nach Spielende die Supercup-Trophäe an die Mannschaft aus Bad Langensalza überreichen würde.

Vor allem Iveta Luzumova bekamen die Oldenburgerinnen nicht in den Griff. Sie war mit elf Toren beste Werferin ihres Teams, für den VfL erzielte Myrthe Schoenaker die meisten Treffer (6). Mit Spannung war der erste Pflichtspiel-Auftritt von Nationalspielerin Emily Bölk im THC-Trikot erwartet worden. Die 20-Jährige, die in der Sommerpause vom Buxtehuder SV nach Thüringen gewechselt war, steuerte drei Tore zum Sieg ihres Teams bei.

Die VfL-Frauen machen sich am kommenden Wochenende wiederum in Richtung Osten auf. Am Samstag (18 Uhr) bestreitet das Team beim Aufsteiger Union Halle-Neustadt das erste Punktspiel der neuen Saison.

THC: Zimmermann, Giegerich - Lang, Sazdovska 1, Mazzucco, Schmelzer 2, Triscsuk 5, Stolle 6, Luzumova 11/6, Bölk 3, Großmann 1, Mitrovic 1, Hubinger 2, Jakubisova 1, Huber 2.

Oldenburg: Renner, Ferenczi - Fragge, Steffen, Kannegießer, Birke 2, Genz, Jongenelen, Behrend 5, Geschke 4/1, Logvin 1, Hartstock 3, Mikkelsen 2, Schoenaker 6/2, Roller.

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