Handball
VfL-Frauen starten furios

Angeführt von Kim Birke und Myrthe Schoenaker setzte sich der VfL souverän durch. Am Sonntag kommt Buxtehude nach Oldenburg.

Bild: Piet Meyer
Steuerte neun Treffer zum Sieg der VfLerinnen bei: Myrthe SchoenakerBild: Piet Meyer
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Halle Saisonstart nach Maß: Nach dem ersten Spieltag haben sich die Handballerinnen des VfL Oldenburg zunächst auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle eingeordnet. Das Team von Trainer Niels Bötel bezwang am Samstagabend den Aufsteiger Union Halle-Neustadt klar und deutlich mit 39:29 (19:14) – ein Sieg, der nach einer für den VfL enttäuschenden Vorbereitung zumindest in der Höhe nicht von allen erwartet worden war.

Umso mehr freute sich Bötel, dass die VfLerinnen im ersten Punktspiel die Früchte ihrer Arbeit ernten konnten: „Das haben sich die Mädels verdient. Schon im Supercup gegen den Thüringer HC haben wir besser in der Abwehr gestanden und auch die Chancenauswertung war da schon besser als zuvor. Da haben wir heute in Halle mit Erfolg angesetzt.“

Zwar hatten die Gastgeberinnen in der dritten Minute den ersten Treffer der Partie erzielt – doch dann übernahm der VfL das Kommando. Fünf Minuten später stand es 4:1 aus Sicht der Oldenburgerinnen, die ihre Führung bis zur 20. Minute auf 13:8 ausbauten. Von einer kleinen Schwächephase, in der die Gastgeberinnen bis auf 12:13 wieder herankamen, erholten sich die VfLerinnen schnell und stellten zur Pause den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her.

Nach Wiederbeginn kam der Aufsteiger noch einmal bis auf drei Tore heran – als in Angie Geschke und Isabelle Jongenelen zwei Oldenburgerinnen fast gleichzeitig eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen mussten. Ansonsten hatte der VfL immer die passende Antwort auf die Bemühungen der Gegnerinnen. „Selbst als Halle Angie Geschke in Manndeckung nahm, war das kein Problem für uns“, sagte Bötel. Geschke gelangen dennoch fünf Treffer.

Eine taktische Maßnahme der Oldenburgerinnen zeigte hingegen mehr Wirkung: „Durch die Hereinnahme eines siebten Feldspielers bekam Kim Birke mehr Platz – den diese auch nutzte“, erklärte Bötel. Birke avancierte so mit zehn Treffern zur besten VfL-Werferin. Die Niederländerin Myrthe Schoenaker traf neunmal ins Schwarze. Die Österreicherin Kristina Logvin erzielte fünf Tore und gewann durch den Sieg das Familien-Duell mit ihrer Mutter Tanja, die Trainerin bei Halle-Neustadt ist.

An diesem Sonntag wartet jedoch ein unbequemerer Gegner. Im Nordrivalen Buxtehuder SV kommt ein deutlich stärker einzuschätzendes Team zum ersten Heimspiel der VfLerinnen in die kleine EWE-Arena.

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