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OLDENBURG Die Handballerinnen des VfL Oldenburg setzen ihre Reise durch Europa fort – und träumen schon von den Geysiren auf Island. Doch auch Baku am Kaspischen Meer, Zug in der Schweiz, Bratislava oder Amsterdam befinden sich im Lostopf, wenn an diesem Dienstag in Wien das Achtelfinale im Challenge-Cup ausgelost wird. Den Weg in diese Runde nahmen die Oldenburgerinnen leicht und locker. Dem 35:26-Hinspielerfolg ließ die Mannschaft von Leszek Krowicki am Sonntag in der EWE-Arena im Bundesliga-internen Europapokalduell mit der DJK Trier vor 550 Zuschauern ein ungefährdetes 23:22 (12:6) folgen.

„Jetzt fahren wir endlich ins Ausland. Wir haben jetzt vier Spiele in Folge gewonnen. So kann es gerne weitergehen“, jubelte Oldenburgs beste Spielerin und Torschützin Wiebke Kethorn (4 Treffer) bei Spielschluss. Nach 17-jähriger Abstinenz hatte sich der VfL endgültig in Europa zurückgemeldet.

Letzte Zweifel am Weiterkommen hatten die VfL-Frauen schon Ende der ersten Halbzeit beseitigt. Beim Zwischenspurt von 6:5 (14.) auf 12:5 (29.) kehrte schon früh ein Lächeln auf den Gesichtern auf der VfL-Bank ein. Mit einer starken Abwehrleistung und einer erneut aufmerksamen Torfrau Tatjana Surkova (9 Paraden) hatten die Gastgeberinnen den Trierer „Miezen“ schnell die Krallen geschnitten.

So litt die Partie letztendlich unter dem klaren Gesamtspielstand zu Gunsten der Oldenburgerinnen, die zudem nach dem Wechsel den Vorsprung auch zügig auf acht Treffer (15:7/35.) ausbauten. „Bei einem solchen Spielstand schleichen sich dann immer mal ein paar kleine Fehler ein“, entschuldigte die gute Spielmacherin Sabrina Neuendorf das Auslassen weiterer bester Torchancen, das ein klareres Ergebnis verhinderte.

So kam Trier gegen Spielende eigentlich nur auf (17:13/42. und 22:19/56.), weil die Gastgeberinnen es zuließen und weil Trainer Krowicki die Gelegenheit nutzte, seinem kompletten Kader eine weitere Europapokal-Erfahrung zukommen zu lassen. „Alle haben gespielt, alle haben ein Tor erzielt. Wir sind also doppelt glücklich“, befand der VfL-Trainer.

Denn auch ohne die immer wieder einmal pausierenden Stammspielerinnen Neuendorf, Fagerhus, Kowalska, Parchina, Birke oder Surkova hielt seine Mannschaft jederzeit souverän den Achtelfinal-Kurs. Außer Kethorn sorgten dabei besonders Torfrau Julia Renner und Rückraumspielerin Carolin Schmele für die Hingucker.

Julia Renner kam nach der Pause, wehrte zehn Würfe ab und holte sich viel Selbstvertrauen. Letzteres verriet auch die erst 17-jährige Carolin Schmele. In Abwehr und Angriff eingesetzt, durfte sie in ihrer noch kurzen Bundesliga-Karriere bereits die Europapokaltore zwei und drei bejubeln.

So viel Lichtblicke hatte Trier nicht zu bieten. Einzig Spielmacherin Tedyana Shynkarenko (3 Treffer) und Torfrau Maike März (14 Paraden) stellten sich den Oldenburgerinnen mit Macht in der Weg.

Keine Frage, das größere Reisefieber entfachten an diesem Tag die VfL-Frauen.

www.NWZonline.de/vflhandball

Otto-Ulrich Bals Autor
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