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Aurich /Varel Die Handballer des VfL Edewecht haben am Sonntagnachmittag ihre Meisterschaftschancen in der Dritten Liga durch einen hauchdünnen 28:27-Erfolg vor über 1100 Zuschauern in der Auricher Arena gegen Gastgeber OHV gewahrt.

Trainer Arek Blacha war hinterher sichtlich mitgenommen, denn lange Zeit sah es in der Partie so aus, dass sein Team erstmals nach 15 Spielen wieder eine Niederlage kassieren würde. Zu Beginn hatte seine Mannschaft blutleer und gehemmt gewirkt. Vor allem bekam die Abwehr Jan-Uwe Behrends nicht in den Griff, der insgesamt acht Tore erzielte. Über 5:4, 8:6, 11:8 15:9 zogen die Auricher bis zum Halbzeitstand von 17:12 davon.

Gleich nach dem Wechsel gelang es den VfL-Handballern zunächst aber, den Rückstand zu verkürzen (19:17). Aurich ging jedoch wieder mit drei Toren in Front (23:20/44.). Danach begann die große Zeit von Edewechts Torhüter Krzystof Gasiorowski. Er wehrte zahlreiche klare Würfe der Gastgeber ab und hielt seinem Team damit den Rücken frei. Trainer Blacha bescheinigte ihm hinterher eine „Weltklasseleistung“.

Erstmals bei 23:23 erzielte Edewecht einen Ausgleich, lag dann aber in der 57. Minute wieder mit zwei Toren zurück (27:25). In dieser Saison jedoch haben die Ammerländer schon viele Rückstände am Ende noch wettmachen können. So auch diesmal.

In der 59. Minute gingen die Ammerländer erstmals mit 28:27 in Führung. Aurich brachte in den letzten Sekunden für den Torwart noch einen siebten Feldspieler, aber Edewecht verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Damit bleibt das Meisterrennen spannend. Alle drei Titelkandidaten – Leichlingen, Dormagen und Edewecht – haben ihre Spiele am Wochenende gewonnen.

Derweil hat die HSG Varel-Friesland am Sonnabend einen 34:29-Arbeitssieg gegen den VfL Gladbeck gelandet. Vor 380 Zuschauern war Torjäger Lukas Kalafut in seinem vorletzten Heimspiel für die Friesländer vor seinem Wechsel zur neuen Saison zum Ligarivalen Wilhelmshavener HV der Mann des Abends. Der slowakische Nationalspieler erzielte zwölf Treffer gegen den Drittletzten, der im Laufe der zerfahrenen Partie gleich zwei Spieler durch Rote Karten verlor (13., 45.). „Der Sieg war verdient, wir haben allerdings viel zu viele Gegentreffer kassiert“, analysierte HSG-Trainer Andrzej Staszewski.

Der Wilhelmshavener HV beendete derweil nach fünf vergeblichen Anläufen seine Negativserie in fremden Hallen. Das Team um Spielertrainer Christian Köhrmann setzte sich bei der TSG Bielefeld mit 29:24 (15:9) durch. Erfolgreichster Werfer war Sebastian Maas (10/5).


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