Finale Im Dhb-Pokal Erreicht
VfL-Frauen buchen Ticket nach Stuttgart

Die Handballerinnen aus Oldenburg haben beim Zweitliga-Tabellenführer SG Buchholz-Rosengarten gewonnen. Damit sind sie beim Final Four in Stuttgart dabei.

Bild: Hauke-Christian Dittrich/Archiv
Angie Geschke war eine der besten Werferinnen gegen Buchholz-Rosengarten.Bild: Hauke-Christian Dittrich/Archiv
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Oldenburg /Buchholz Pflichtaufgabe erfüllt, Saisonhöhepunkt erreicht: Die Handballerinnen des VfL Oldenburg stehen im Finalturnier um den DHB-Pokal und werden in diesem Jahr um einen Titel spielen. Durch einen 30:24 (12:12)-Erfolg beim Zweitliga-Tabellenführer SG Buchholz-Rosengarten qualifizierte sich der dreimalige Pokalsieger für das Final Four, das am 19./20. Mai in Stuttgart ausgetragen wird.

Beste Werferinnen der erst in der zweiten Halbzeit überlegenen Oldenburgerinnen waren Angie Geschke, Julia Wenzl und Kim Birke mit jeweils sechs Toren. Bei der SG hielt Paula Prior mit neun Treffern dagegen. Daran, dass die VfL-Frauen nach Schlusspfiff mit einer Jubeltraube auf dem Feld und anschließend mit den mitgereisten Fans feierten, konnte aber auch sie nichts ändern. „Das ist schon für uns etwas Besonderes, wir sind alle super glücklich. Das war kein Selbstläufer hier“, sagte Co-Trainer Andreas Lampe kurz nach Spielende.

„Wir wollen von Beginn an zeigen, wer der Erstligist ist“, hatte Trainer Niels Bötel nach drei Bundesliga-Niederlagen in Serie gefordert – genau das Gegenteil war zunächst der Fall. Oldenburg erwischte in der Nordheidehalle einen schlechten Start. Prior erzielte in den ersten vier Minuten drei Tore – die SG führte 3:0, und setzte sich nach einem weiteren Prior-Treffer kurze Zeit später auf 6:2 ab. „Wir waren unkonzentriert und kamen nicht ins Tempospiel“, sagte Lampe.

Mit drei Toren in Folge arbeiteten sich die VfL-Frauen, bei denen Simone Spur Petersen nach ihren Sprunggelenksproblemen rechtzeitig fit geworden war, danach in die Partie und kamen auf 5:6 heran. Birke glich nach 15 Minuten zum 6:6 aus, die Partie blieb bis zur Pause offen. Nach 27 Minuten brachte Nationalspielerin Geschke den Favoriten erstmals in Führung (12:11). Mit einem Remis ging es in die Kabinen – zu diesem Zeitpunkt hatte Prior bereits sieben Tore erzielt.

„Wir haben in der Pause uns auf unseren Matchplan besonnen und hatten danach viel mehr Ballgewinne in der Abwehr, sodass wir unsere Schnelligkeit nach vorn ausspielen konnten“, erzählte Lampe. Die Gäste agierten nun konzentrierter. Durch drei Treffer in Serie von Birke, Wenzl und Jenny Behrend setzten sich die Grün-Weißen beim 22:19 erstmals ab (42. Minute). Die Luchse, wie sich der Zweitligist nennt, nahmen eine Auszeit, doch der VfL ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen und legte direkt durch Birke und Geschke zwei weitere Tore nach.

Vor allem die aufmerksamere Abwehrarbeit ermöglichte den vorentscheidenden Zwischensprint. Spätestens nach dem Treffer zum 27:20 (52.) durch Behrend war die Partie entschieden und das Ticket nach Stuttgart gebucht. „Auch unsere beiden Torhüterinnen Julia Renner und Madita Kohorst haben ein gutes Spiel gemacht“, lobte Lampe.

Auf den VfL wartet nun eine kleine Spielpause. Erst am Samstag, 20. Januar, geht es in der Liga mit der Partie bei der TuS Metzingen weiter.

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