Alle Clubs der Handball-Bundesliga haben die Spiellizenz für die kommende Saison erhalten, teilte der Ligaverband HBL mit.

Dagegen wurde dem Zweitligisten HF Springe auch in zweiter Instanz die Spielgenehmigung wegen fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit durch das Liga-Präsidium verweigert. Der Verein kann nun noch das Schiedsgericht anrufen.

Vom Lizenzentzug bedroht ist der HC Empor Rostock. Die Hanseaten müssen bis zum 4. Mai ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Gelingt dies nicht, folgt der Abstieg in die 3. Liga. Der SV Henstedt-Ulzburg hatte keine Lizenz beantragt.

Die Entscheidungen über die Lizenzen für die Aufsteiger aus der 2. und 3. Liga sowie der Absteiger aus der Bundesliga werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Unterdessen haben die Vereine ihren Schuldenabbau vorangetrieben. Die Lizenzordnung schreibt vor, dass Schulden jährlich mit Stichtag 31. Dezember um zehn Prozent verringert werden müssen. Clubs ohne Schulden sind verpflichtet, positives Eigenkapital in ihren Bilanzen nachzuweisen. "Daher bestand keine Notwendigkeit, durch Punktabzug zu sanktionieren", teilte die HBL mit.

Der Lizenzierungskommission gehören Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Steuerberater Olaf Rittmeier und HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann an.

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