Westrittrum Revitalisiert haben Mitglieder des Sportfischervereins Huntlosen in Zusammenarbeit mit der Huntewasseracht und dem anliegenden Landbesitzer ein Teilstück der „Landriede“ in Westrittrum. Der Wasserlauf wird aus dem Huntloser Moor gespeist und mündet in die Hunte. Damit ist das Gewässer ein wichtiges Glied für hiesige Fischarten.

So wurden im Winter 2017/18 Meerforellen im Mündungsbereich der Landriede gesichtet. Für den Fischereiverein der Anlass, die Revitalisierung anzugehen. Meerforellenbrütlinge waren dort in den Jahren zuvor sporadisch eingesetzt worden.

Mitte September wurde die sich im schlechten Zustand befindliche Sohlengleite durch das Einbringen von Kies ökologisch verbessert. Außerdem wurden im weiteren Verlauf zusätzliche Kiesbänke eingebracht, wie Vorsitzender Lutz Thalheim und der Zweite Vorsitzende Werner Knoop vor Ort erklärten.

Den Arbeiten ging eine Projektplanung voraus, um die Genehmigung beim Landkreis Oldenburg zu erhalten und Fördergelder zu beantragen. Schließlich wurden die Arbeiten vom Sportfischer-Verein Huntlosen geplant und koordiniert. Dr. Jens Salva vom Sportfischerverband Weser-Ems und Werner Knoop vom Verein leiteten die Arbeiten, die von der Firma Kruse aus dem Saterland ausgeführt wurden. Die Finanzierung erfolgte über die Niedersächsische Bingo-Stiftung sowie über die Naturschutzstiftung des Landkreises. Die Kosten betrugen 3600 Euro.

Zur Revitalisierung mussten 40 Tonnen Kies und Kartoffel-Lesesteine in die Landriede eingebracht werden. Die Lesesteine waren bereits im Vorjahr durch die Firma Stöver aus Aldrup zur Verfügung gestellt worden.

„Die Struktur der Landriede im Unterlauf entsprach bislang leider einem klassischen Ablaufgraben ohne Unterstände oder Fließdynamik“, so Werner Knoop. Leider würden die Randbedingungen noch keinen idealen Verlauf des Baches zulassen, aber die Einbringung des Kieses hätten Lebensraum für Weißfische, Bachneunaugen und andere Fischarten geschaffen. Lutz Thalheim: „Die bei Hunte-Hochwasser angestaute Landriede bietet, je nach Wasserstand, auch Hechten die Möglichkeit abzulaichen.“

Nun hofft der Fischereiverein, dass sich die Landriede von einem Graben zu einem wenigstens natürlichen kleinen Fließgewässer entwickelt. „Auch wenn der Weg bis dahin noch lang ist und das Wasser in den beiden letzten Jahren Mangelware war“, so Knoop.

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