GROßENKNETEN Da beim Boßeln schnell mal eine Kugel vom Weg abkommen kann, gehört der „Klootsoeker“ zu dem wichtigsten Utensil. Mit der Stange, an der ein Korb befestigt ist, kann man die Boßelkugel trockenen Fußes bergen, sollte sie einmal in einem feuchten Straßengraben gelandet sein.

Beim Gemeinde-Boßelturnier am Sonnabend, das vom Vorjahrssieger, dem Ahlhorner Schützenverein, ausgerichtet wurde, gab es denn auch für jede der 30 teilnehmenden Mannschaften vor dem Start einen „Klootsoeker“, ausgehändigt vom Organisationsleiter Ludwig Spielberger.

Unter den Boßelmannschaften befand sich auch der Gemeinderat. Dessen Spielführer, Bürgermeister Volker Bernasko, begrüßte besonders auch Vertreter der Bundeswehr, die in der Mannschaft „Die FlaRakis“ antraten. Auch die „Sanitöter“ und das Bundeswehrsozialwerk waren mit von der Partie.

Bernasko zitierte bei der Eröffnung den römischen Geschichtsschreiber Tacitus, der in seinem Buch „Germania“ von gebrannten Lehmkugeln geschrieben habe, die von den Bewohnern der Niederelbe als Wurfgeschosse gegen die Römer geschleudert worden seien.

Der 1. Vorsitzende des Ahlhorner Schützenvereins, Wolfgang Heiliger, freute sich über die große Beteiligung am Turnier, das auf dem Wilhelm-Wellmann-Platz in Großenkneten eröffnet wurde und nach 6,2 Kilometern mit einem Grünkohlessen in der Ahlhorner Gaststätte Rönnau endete. Den 1. Platz belegte in diesem Jahr die Mannschaft des Bürgervereins Sage, Haast und Bissel.

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