Huntlosen Die Einladung zur Stammtischrunde „Ü 50“ richtete sich vor 20 Jahren an Huntloser Männer im Alter von über 50 bis 60 Jahren. Ideengeber waren Hergen Bruns und Heinz Tabke. Letzter brachte das Einladungsschreiben per Fahrrad für den in Frage kommenden Kreis herum. Mit Erfolg, denn in Meyer’s Gasthaus in Huntlosen fand das erste Treffen am Donnerstag, 3. Februar 2000, um 19 Uhr zum „Ü 50“ Stammtisch“ statt. An jedem ersten Donnerstag im Monat trifft sich bis heute die muntere Stammtischrunde, um Döntjes, Aktuelles und den Dorfschnack auszutauschen.

So war es auch am Donnerstagabend. Diesmal gab es einen Ehrengast: Bürgermeister Thorsten Schmidtke kam zum 20. Geburtstag der Stammtisch-Runde. Mitten auf dem runden Tisch in Meyer’s Gaststätte, der für die Männer mit Bier- und Schnapsgläsern gedeckt war, stand wie immer der Stammtisch-Ständer. Die „Ü 50“, ins Holz eingebrannt, lässt keinen Zweifel daran entstehen, wer hier zusammenkommt.

Aber: Nach 20 Jahren ist die Bezeichnung „Ü 50“ etwas irreführend, denn alle sind natürlich um zwei Jahrzehnte älter geworden. Doch das nahm man eher mit einem Schmunzeln hin. Die Bezeichnung „Ü 50“ beinhalte ja keine Begrenzung nach oben, waren sich die Herren einig.

Die eine oder andere Geschichte machte die Runde, zum Beispiel von den Kremserfahrten wie der jährlichen Spargeltour: Friedrich-Wilhelm Meyer hat es mit dem Rücken. Erschütterungen sind gesundheitlich für ihn nur schwer zu verkraften. „Wir haben einfach Luft aus den Reifen gelassen. Dadurch fuhr der Anhänger butterweich über die Schlaglöcher“, hieß es dazu aus der Runde. Daneben wurden auch Vorträge oder Besichtigungen in der Vergangenheit schon gehört beziehungsweise unternommen.

Hoch im Kurs stehen auch immer Wetten. So würden sich viele Begebenheiten um die illustre Stammtischrunde ranken, erklärte Tabke. „Demokrator“ und Mitinitiator Heinz Tabke, wie er gerne genannt wird, hält von Anfang an alles in der Kladde fest. „Die dritte Klasse ist angefangen. Darin sind das Wichtigste und die Wetten festgehalten, „denn wir streiten uns ja eigentlich über alles“, so Tabke mit einem Augenzwinkern. „Unsere Frauen sind vom Stammtisch auch begeistert. Dann sind sie ihre Quälgeister endlich mal für einen Abend los“, ergänzte Bruns.

Dann kam das Signal von Wirt Uwe Meyer. Das typische Abendmahl mit Hackgrütze, Blutwurst und Bratkartoffeln war angerichtet Einmal im Jahr wird dieses üppige Mahl eingenommen und auch Rückblick aufs Jahr gehalten.

So wie alle anderen Abende endete der Geburtstagsstammtisch gegen 22 Uhr. Wenn es nach den Mitgliedern geht, dann soll der „Ü 50“- Stammtisch noch lange Bestand haben. Vor fünf Jahren stießen übrigens Hans-Dirk Bleß und Dietmar Barjenbruch als Neulinge in die Runde. Zum 20. Geburtstag der Stammtisch-Runde waren außerdem Hartmut Meyer, Erich Raeder, Volker Meinjohanns, Hans-Joachim Schröder, Rüdiger Schröder, Friedrich-Wilhelm Meyer, Egon Schmidt, Hergen Bruns und Heinz Tabke dabei.

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