Großenkneten Der Hegering Großenkneten hat erstmals einen Marderhund erlegt. Seit 1992 wird im Hegering eine revierübergreifende Baujagd auf den Fuchs durchgeführt. „Zum Schutz unserer bedrohten einheimischen Arten und zur Eindämmung von Krankheiten wie Räude, Staupe, Tollwut und Fuchsbandwurm“, sagt Hegeringmitglied Falko Witte.

So hätten in dieser Zeit circa 200 Prädatoren der Landschaft entnommen werden können. Immer nach dem Motto: Nicht den Niedergang der Artenvielfalt beklagen, sondern handeln. Die Baujagd war seinerzeit von Naturfreund und Jäger Hermann Wendt erfolgreich initiiert worden und wird jetzt von Bernd Melle weitergeführt.

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„Immer sind die emsländischen Freunde mit ihren Teckeln mit Eifer dabei; denn ohne die mutigen Erdhunde wäre eine waidgerechte Jagd zum Scheitern verurteilt“, erklärt Witte. Nach der Begrüßung wurden durch Bernd Melle die einzelnen Teckel- Gespanne auf die Reviere verteilt. Zum Streckelegen fanden sich die Jäger wieder ein. Sie staunten, kamen doch neben drei Füchsen auch ein Marderhund zur Strecke. „Es ist der erste Marderhund, welcher im Hegering Großenkneten erlegt wurde“, so Witte. „Er gehört als invasive Art zu den Neozoen und richtet an unserem Niederwild erheblichen Schaden an.“

Seine ursprüngliche Heimat ist das östliche Sibirien, China und Japan. Im Landkreis Oldenburg kamen im Jagdjahr 2016/17 insgesamt 14 Marderhunde zur Strecke, ein Jahr später 27. In Niedersachsen lag die Jagdstrecke bei 3900 Marderhunden.

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