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SPD, Grüne und FDP haben Koalitionsvertrag unterzeichnet – die wichtigsten Vorhaben

GROßENKNETEN Eine neue Arbeitsgruppe „Gewalt, Sucht, Kriminalität“ nimmt im Präventionskreis „Kaktusblüte“ der Gemeinde Großenkneten ihre Tätigkeit auf. Das wurde am Mittwochabend auf einer Sitzung unter Leitung von Frank Jakobi im Rathaus beschlossen. Eine erste Zusammenkunft wird bereits am Montag, 10. März, stattfinden.

Polizeihauptkommissar Wilhelm Niehoff, Chef der Ahlhorner Polizei, hatte den Arbeitskreis angeregt und wird ihn auch leiten. Außerdem werden die 2. Vorsitzende des Präventionskreises, Barbara Efthimiadis-Christidis, Sozialpädagogin an der Graf-von-Zeppelin-Schule, die Ratsfrau Imke Oltmann und Jugenddiakon Hans-Joachim Schilberg aus Ahlhorn in dem Arbeitskreis vertreten sein. Angeregt wurde außerdem die Mitarbeit eines Vertreters der Jugendpflege.

Wilhelm Niehoff hatte sich einen kleinen Kreis gewünscht, der möglichst umgehend arbeitsfähig wird, um mehr Sicherheit durch Vorbeugung zu produzieren. Niehoff betonte, dass die Gemeinde Großenkneten nicht auffälliger als andere Gemeinden sei. Gleichwohl gelte es, stärker vorbeugend tätig zu werden. Dies könne nicht Aufgabe der Polizei sein, so Niehoff. Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Das Gremium soll jetzt „Auffälligkeiten“ in den Ortschaften analysieren sowie „Schwerpunkte“ für die weitere Arbeit festlegen. In einem zweiten Schritt müsse auch die Politik mit ins Boot, so Niehoff, da eventuelle Maßnahmen nicht von der Polizei und auch nicht allein vom ehrenamtlichen Präventionskreis umgesetzt werden könnten.

Sucht, Gewalt und Kriminalität liegen oft dicht beieinander. „Ich bin erschrocken über den täglichen Alkoholkonsum von Zehn- bis Zwölfjährigen“, berichtete Barbara Christidis von ersten Auswertungen einer Fragebogenaktion unter Schülerinnen und Schülern aller weiterführenden Schulen. „Genau gegen diese Verhaltensweisen muss vorgegangen werden“, sagte Wilhelm Niehoff.

Die anonyme Fragebogenaktion, unter anderem zu Freizeitverhalten, Drogenkonsum, Mediennutzung und Wünschen hat mit 95 Prozent großen Rücklauf erfahren.

Die Fragebogenaktion soll von der Arbeitsgruppe „Erhebung“ ausgewertet werden. Alle Daten wurden von Heiner Harder im Rathaus erfasst. Das Programm ist so ausgelegt, dass Ergebnisse zu verschiedensten Einzelbereichen abfragbar sind. Zur Arbeitsgruppe „Erhebung“ gehören Ratsherr Timm-Dierk Reise, Lehrer i. R. Wolfgang Mersch, Konrektor Harm Rykena, Jugenddiakon Hans-Joachim Schilberg sowie Ekkehard Ludwig, Pädagoge an der Bonhoeffer-Klinik.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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