Großenkneten Grundstückseigentümer Detlef Menkens hat an der Hohen Lieth in Großenkneten 26 Bäume wegen Pilzbefalls fällen lassen. Er merkte zur Berichterstattung der NWZ vom Freitag an, dass der Pilzbefall der Eichen durch Kanalbauarbeiten der Gemeinde vor etwa 20 Jahren verursacht worden sei, sei nicht seine persönliche Meinung, sondern finde sich auch in dem Gutachten eines Sachverständigen aus 2011 wieder.

„...ist es sehr wahrscheinlich, das hier sehr viele Wurzeln gekappt wurden“, heißt es da. Und: „Dieser Wurzelverlust hatte absolut negative Auswirkungen auf die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Eichen, wie man deutlich sieht.“ Eine solche flächenhafte Besiedlung mit dem schädlichen Hallimasch-Pilz könne nur die Folge von äußeren Eingriffen sein.

Bauamtsleiter Erhard Schröder kennt das Gutachten. „Wir sind nicht ursächlich dafür verantwortlich“, sagte er. Wenn man den Pilzbefall so begründen wolle, müsse man mit zusätzlichen Gutachten „viel tiefer einsteigen“. Die Gemeinde weise weiterhin jegliche Schuld von sich. Der Pilzbefall sei auch in anderen Bereichen vorhanden, wo nicht gebuddelt worden sei. „Das ist ein Hinweis, dass es nicht unbedingt damit etwas zu tun hat“, so Schröder.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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