GROßENKNETEN Vor 40 Jahren trat Ada-Maria Ferchland in die SPD ein. Für langjährige Treue sprach Heiner Bilger, SPD-Ortsvereins-Vorsitzender in Großenkneten, am Dienstagabend bei Kempermann der Jubilarin im Rahmen der Jahreshauptversammlung den besonderen Dank aus.

Für Ferchland, die von 1972 bis 1991 der SPD-Ratsfraktion angehörte und als erste Frau mit einem Direktmandat in den Rat gewählt wurde, war dieses ein besonderer Moment. Schon am Morgen war sie mit Glückwünschen überhäuft worden. Der Grund: Die Sozialdemokratin feierte zugleich ihren 77. Geburtstag. Aus den Händen der Landtagsabgeordneten Renate Geuter erhielt sie die Ehrenurkunde unter dem Beifall der 25 anwesenden Genossinnen und Genossen.

Ortsvereinsvorsitzender Heiner Bilger erinnerte im Jahresbericht an die verschiedenen Veranstaltungen, die traditionsgemäß zum Jahresende mit einem gut besuchten Martinsgans-Essen endeten. Um zwei Mitglieder verstärkte sich der Ortsverein in 2008 auf nunmehr 66 Parteimitglieder. Zur Jahreshauptversammlung konnte Bilger zwei weitere Mitglieder begrüßen.

Der Bericht aus der Fraktionsarbeit zeigte jüngst das Unverständnis über die Mehrheitsentscheidung von CDU und FDP auf, die das Seniorenwohn-Projekt in Großenkneten während der Sitzung des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses kippten (die NWZ berichtete). Themen des Jahres waren auch die Schaffung einer Park & Ride-Möglichkeit am Bahnhof Kneten, Kaufmöglichkeit des Bahnhofsgebäudes und die Restarbeiten am Bahnhof Ahlhorn. Trotz der Diskussion um weniger Fördergelder kann nun auf Anschub der SPD die Rundumlaufbahn für den TSV Großenkneten in Angriff genommen werden. Kunstrasen an der alten Sporthalle in Kneten, die Sanierung der Graf-Zeppelin-Schule in Ahlhorn und verschiedene Bauvorhaben hätten auf der Tagesordnung gestanden.

Thema war ferner der beklagte Ärztemangel in der Gemeinde. Heinz Heinsen berichtete, dass Gespräche mit sechs Interessenten geführt worden seien, die eine Gemeinschaftspraxis favorisieren.

Die Parteimitglieder bestimmten fünf Delegierte für den Unterbezirksparteitag am Sonnabend, 14. März. Das Vertrauen erhielten Agnes Bokeloh-Klann, Kerstin Schnitger-Jebing, Matthias Nagel, Ulrich Klann und Heiner Reineberg. Als Ersatzdelegierte wurden Hans Gerd Dörrie, Peter Jebing und Heiner Bilger gewählt.

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