Ahlhorn /Großenkneten Am Donnerstagmorgen schien der Bombenfund auf dem Metropolpark Hansalinie in Ahlhorn zunächst größere Dimensionen zu haben, als er schließlich hatte. Um 8.25 Uhr erhielt die Gemeinde Großenkneten als Gefahrenabwehrbehörde die Info, dass womöglich in einem Radius von einem Kilometer um die Fundstelle evakuiert werden müsste, um die Entschärfung ohne Gefahr für die Bevölkerung vornehmen zu können. So berichtete es Frauke Asche, Leiterin des Amtes für Ordnung und Soziales der Gemeinde Großenkneten. Der Verdacht stand im Raum, es könnte sich gar um eine Fünf-Zentner-Bombe handeln.

Die Gemeindeverwaltung um Bürgermeister Thorsten Schmidtke und Mitarbeiter bildete einen Krisenstab mit Gemeindebrandmeister Thorsten Schnitger, Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und 2. Stellvertreter Hendrik Behrends sowie der Polizei. Man traf sich zunächst im Rathaus, später im Feuerwehrhaus Ahlhorn. Es galt zu klären, ob eine kurzfristige Evakuierung möglich wäre. Sie hätte den Wohnpark sowie die Straßen Översweg und den Scheidewald betroffen. Als die Gemeinde bestätigte, dass sie kurzfristig evakuieren könnte, wurde der Fund näher untersucht und zum Glück festgestellt, dass es doch wieder der 45-Kilogramm-Bombentyp war. Damit galt der 500-Meter-Radius. Nur zwei Firmen mussten daher auf dem Areal die Arbeit einstellen. Der Sprengmeister samt Team traf kurz nach 15 Uhr ein und sorgte für die Entschärfung.

Für Frauke Asche, seit 2015 Amtsleiterin, war es die dritte Bombenwarnung dieser Art. Ein Fall war vor Jahren ebenfalls auf dem Ex-Fliegerhorst gewesen, ein anderer beim Bau des Autobahnparkplatzes Engelmannsbäke an der A 1. Da musste die Bombe sogar gesprengt werden, erinnerte sie sich.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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