Goldenstedt Zum Neujahrsempfang am Montagabend konnte Bürgermeister Willibald Meyer annähernd 400 Gäste sowie zahlreiche Ehrengäste in der Mehrzweckhalle willkommen heißen. Die Festrednerin in diesem Jahr war die FDP-Europaabgeordnete Gesine Meißner aus Wennigsen am Deister, die von dem Besuch und dem Verlauf des Neujahrsempfangs sehr angetan war.

In ihrer Ansprache, in der sie viel Lob und Anerkennung an die Gemeinde Goldenstedt verteilte, verbreitete sie viel Hoffnung für Europa. Sie warnte vor populistischen antieuropäischen Parolen. „Zu Europa gibt es keine Alternative“, erklärte die Abgeordnete, die sich zuvor im Goldenstedter Rathaus in das Gästebuch eingetragen hatte.

Bürgermeister Willibald Meyer stellte das große Engagement unzähliger Bürger in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsansprache. Er nannte die kirchlichen, sportlichen und kulturellen Vereine „unverzichtbare Stützen des kommunalen Zusammenlebens und das Lebenselixier jeder Kommune“. Besonders erfreut zeigte er sich über die Anwesenheit vieler Flüchtlinge, deren Teilnahme am Neujahrsempfang er als ein gutes Zeichen für die verantwortungsvolle Integrationsarbeit in der Gemeinde wertete: „In Goldenstedt ziehen alle an einem Strang“. Diese Geschlossenheit komme auch in dem Jahresmotto des Gemeinderates zum Ausdruck: „Mitmachen – Für ein starkes Miteinander in Goldenstedt“.

Als sehr erfreulich bezeichnete der Bürgermeister die im Jahr 2016 rasant gestiegene Geburtenrate. 113 Goldenstedter Kinder erblickten das Licht der Welt. Das seien immerhin 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut Meyer wurden seit dem Jahre 2000 noch nie so viele Kinder in einem Jahr geboren. Zur Zeit leben in Goldenstedt 9873 Einwohner, von denen 992 Ausländer sind, die sich auf 61 Länder verteilen.

Während des Neujahrsempfangs, für dessen musikalisches Rahmenprogramm das Blasorchester Ellenstedt sorgte, wurden traditionsgemäß einige Bürger wegen besonderer Verdienste geehrt. Den Jugendförderpreis erhielten Marie Wilke für außergewöhnliches Engagement in der Jugend- und Flüchtlingsarbeit und Jacqueline Lüsse für jahrelange Aktivitäten im sportlichen und kirchlichen Bereich. Jacqueline Lüsse war außerdem mehrere Jahre im Jugendparlament tätig, zuletzt als Vorsitzende und ist jetzt jüngstes Mitglied im Gemeinderat.

Die Förderpreise für besondere Dienste im kulturellen, musisch-kreativen und sozialen Bereich gingen an Josef Kröger (Lutten), Aloys Feldhaus (Ellenstedt), Gisela Straßburg (Goldenstedt) und Gisela Kröger (Lutten). Für sie gab es Urkunden und Präsente.

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