Wann zum Augenarzt?
Sehprobleme bei Schwangeren können auf Diabetes hindeuten

Kleinere Veränderungen an der Sehschärfe sind in der Schwangerschaft nicht ungewöhnlich. Bei plötzlichen und besonders starken Verschlechterungen sollten sich Betroffene aber an einen Arzt wenden.

Bild: dpa-infocom GmbH
Schwangerschaftsdiabetes zählt zu den häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft. Ein Anzeichen können plötzlich auftretende Sehprobleme sein. Foto: Fredrik von ErichsenBild: dpa-infocom GmbH
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

München (dpa/tmn) - In der Schwangerschaft kann sich die Sehschärfe verändern. Das sei in der Regel kein Grund zur Sorge, sagt der Freiburger Augenarzt Thomas Neß, Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft.

Eine Kurzsichtigkeit beispielsweise verschlechtere sich bei manchen Schwangeren um bis zu 1,5 Dioptrien. Die Sehkraft kehre aber nach der Geburt normalerweise wieder zurück. Eine neue Brille zu kaufen, lohnt sich daher meist nicht.

Zum Augenarzt gehen sollten Schwangere dagegen, wenn sich ihre Sehschärfe schlagartig verändert oder wenn sie mehrmals pro Tag schlechter und dann wieder besser sehen. Dies könne ein erstes Zeichen für einen Schwangerschaftsdiabetes sein, warnt Neß.

Werden plötzlich Teile des Gesichtsfelds schwarz oder sieht die Frau Blitze, ist schnelles Handeln erforderlich. Beides können Anzeichen für eine Präeklampsie sein, eine gefährliche Schwangerschaftskomplikation.

Das könnte Sie auch interessieren