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Raquel Reng (Bild) ist Beraterin der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).
Frage: Wer entscheidet, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, für die Leistungen der Pflegekasse gezahlt werden?
Reng: Wenn ein Antrag auf Leistungen bei der Pflegeversicherung eingeht, prüft eine Gutachterin im Rahmen einer persönlichen Begutachtung, inwieweit eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Anhand dieses Pflegegutachtens entscheidet die Pflegeversicherung über den Pflegegrad.
Frage: Was sind die ersten Schritte, wenn eine Pflegebedürftigkeit absehbar ist?
Reng: Als Erstes sollte überlegt werden, wie die Pflege organisiert werden soll. Dafür sind zum Beispiel die Fragen zu klären, ob man den Angehörigen selbst zu Hause pflegen möchte oder ein ambulanter Pflegedienst beauftragt werden soll. Es kann auch sein, dass die pflegebedürftige Person erst einmal in die Kurzzeitpflege oder auf Dauer ins Pflegeheim gehen soll. Dafür kann jeweils ein formloser Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt werden. Unter Umständen ist das im Eilverfahren möglich – zum Beispiel aus dem Krankenhaus heraus.
Frage: Was sollte bei der Entscheidung über eine ambulante oder stationäre Pflege bedacht werden?
Reng: Die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich eine Pflege zu Hause. Wenn es pflegende Angehörige gibt, sollten sich diese von Anfang an Entlastung suchen – etwa durch einen ambulanten Pflegedienst oder eine Haushaltshilfe im Rahmen des Entlastungsbetrags, den die Pflegeversicherung leistet. Die stationäre Pflege kann eine Lösung sein, wenn die pflegebedürftige Person ständig beaufsichtigt werden muss.
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