Akut-Maßnahmen
Flüssigkeitszufuhr über Nacht möglich

Bild: Krankenhaus Vechta
Dr. Irene Link behandelt mit ihrem Team alte Menschen mit gesundheitlichen Problemen.Bild: Krankenhaus Vechta
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Vechta Als Durstlöscher eignen sich bei großer Hitze insbesondere Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen in Zimmertemperatur. Auf Alkohol sollte man dagegen verzichten. Bei Anzeichen für eine Dehydrierung reicht vermehrtes Trinken bei vielen älteren Menschen nicht aus, um den Körper mit fehlender Flüssigkeit versorgen zu können. Häufig ist dann die Zufuhr über einen mit der Vene verbundenen Tropf erforderlich, berichtet Dr. Irene Link.

In einer stationären Einrichtung wie der Geriatrie bestehe darüber hinaus die Möglichkeit der subkutanen Flüssigkeitszufuhr über ein in das Oberschenkelfettgewebe eingebrachtes Depot. Der Vorteil sei, dass diese Versorgung über Nacht erfolgen und das Depot dann wieder entfernt werden kann. Der Patient müsse somit nicht an einen Tropf angeschlossen werden, der unter anderem die Mobilität verringert.

Wer die Anzeichen einer Überhitzung ignoriert und sich weiter der Hitze aussetzt, muss damit rechnen, dass sich aus einem vorübergehenden Hitzekollaps ein schwerwiegender Hitzschlag entwickelt. In diesen Fällen funktioniert die natürliche Wärmeregulierung des Körpers nur noch unzureichend. Als Folge steigt die Körpertemperatur stark an, was zur Schädigung wichtiger Zellstrukturen und zu bleibenden Organschäden führen kann. Da ein schwerer Hitzschlag tödlich verlaufen kann, müssen Betroffene zu einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Als Sofortmaßnahme eignen sich Trinken, Kühlen und die Lagerung im Schatten.

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