Typisierungsaktion
Im Kampf gegen Blutkrebs

Junge Leute, die ihr Freiwilliges soziales Jahr oder ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Awo absolvieren, hatten die Idee zu der Typisierungsaktion. Ihr Engagement stieß auf großes Interesse.

Bild: Privat
Hier gibt’s die Infos: Jay Lawrynowicz (links) klärt Jan-Phillip Theis, Mitarbeiter der Beratungsstelle für Freiwilligendienste, über die Folgen der Typisierung auf.Bild: Privat
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Rastede 91 neue potenzielle Knochenmarkspender konnte die Awo im Zuge der Typisierungsaktion „Awo engagiert sich im Kampf gegen Blutkrebs“ gewinnen. Ins Leben gerufen hatte die Aktion eine Gruppe FSJler und BFDler, die seit fast einem Jahr ihren Dienst bei der Arbeiterwohlfahrt leisten und in ihrem Freiwilligendienst zu Sprechern gewählt wurden.

Zu dieser Gruppe gehört auch Jay Lawrynowicz, der sein Freiwilliges soziales Jahr seit Oktober 2017 in der Wohnanlage am Mühlenhof in Rastede leistet und maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt war. „Als Sprecher wollten wir den Gedanken ,Verantwortung für Andere zu übernehmen‘, gerne weiter geben“, sagt er.

Bei einem Sprechertreffen sei dann die Idee mit der Typisierungsaktion aufgekommen. „Wir haben nicht lange überlegt und uns gleich mit der DKMS in Verbindung gesetzt“, erzählt Lawrynowicz. Die reagierte prompt und stellte das notwendige Material für eine Typisierungsaktion zur Verfügung.

Umgesetzt wurde die Idee dann auf insgesamt vier Abschlussseminaren in Meppen, Rotenburg/Wümme und Ahlhorn, in denen jeweils rund 100 FSJler und BFDler für eine Woche zusammenkamen.

„Das Interesse und die Bereitschaft der anderen Freiwilligen waren riesengroß“, sagt der 20-jährige Lawrynowicz und erklärt: „Dass die Quote der Spender nicht noch höher wurde, lag mehr daran, dass viele bereits registriert waren und einige, gerade die Minderjährigen, sich zunächst mit ihren Eltern darüber austauschen wollten.“

Als vollen Erfolg wertet die Aktion auch Anne Brandt, Abteilungsleitung beim Awo-Bezirksverband Weser-Ems. „Es erfüllt uns mit Stolz zu sehen, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und mit ihr wachsen. Die Aktion der Sprecher ist ein ausgezeichneter Beweis dafür.“

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