Oldenburg Bei Kreuzbandverletzungen erfolgt die Reha meistens ambulant. Das bedeutet im Reha-Zentrum Oldenburg, dass die Therapiemaßnahmen morgens beginnen und der Patient am Nachmittag nach Hause zurückkehren kann. Das Ergebnis der Behandlung wird in regelmäßigen Abständen vom Ärzte- und Therapeutenteam überprüft. Bei einem erfolgreichen Verlauf hat der Patient nach drei Wochen verinnerlicht, worauf es während des weiteren Heilungs- und Trainingsprozesses ankommt.

Die anschließende Nachsorge kann mithilfe des in der Reha entwickelten Übungsplans eigenständig unter ärztlicher Kontrolle fortgesetzt werden. Sinnvoll ist dabei, das Kniegelenk etwa in Übungsgruppen für Reha-Sport kon­trolliert an körperliche Belastungen zu gewöhnen sowie dabei auch Bewegungsfreude und Sicherheit zurückzugewinnen, erklärt Dr. Bernd Möhring: „Wenn das gelingt, kann man mit einem Kreuzbandimplantat dauerhaft ohne Probleme leben.“

Die Dauer des Heilungsprozesses ist gerade für viele sportlich aktive Menschen eine Belastung. Sie müssen nach einem Kreuzbandriss akzeptieren, dass sie lange Zeit auf Wettkampfsport verzichten müssen. Viele von ihnen möchten in der Reha alles tun, um so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen. Das Behandlungsteam sei dann besonders gefordert, den Patient mit einem genau dosierten Therapieplan so weit zu fordern, dass die Grenzen des Möglichen erreicht, aber nicht überschritten werden.

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