Behandlung
Patienten von Entzündungen befreien

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Physiotherapie trägt nach einer Schulter-OP entscheidend dazu bei, verloren gegangene Mobilität wiederherzustellen.Bild:
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Oldenburg Wenn die Diagnose frozen shoulder sichergestellt ist, hängt die Behandlung von dem Stadium der Erkrankung ab. Während der ersten, sogenannten Gefrierphase kommt es vor allem darauf an, den Patienten von den Schmerzen und Entzündungen zu befreien und somit auch dem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken. Wenn die Schulter in dem späteren Erkrankungsstadium schon weitgehend bewegungsunfähig ist, kann man dem Patienten in der Regel nur mit einer Operation helfen.

Anschließend sollte möglichst ohne Zeitverlust eine zumeist ambulante Reha-Nachbehandlung erfolgen, die mitunter über einen langen Zeitraum diszipliniert und unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden muss.

In ihrem ersten Stadium lassen sich die Schmerzen am besten mittels einer medikamentösen Behandlung lindern. Der Patient nimmt dann über einen Zeitraum von fünf Wochen regelmäßig Cortison-Tabletten ein, die der Entzündung entgegenwirken. Die zunächst hohe Dosis wird im Verlauf der Behandlung nach und nach reduziert.

Anders als bei den meisten anderen Schultererkrankungen muss das Gelenk in dieser Zeit geschont werden, betont Dr. Marcus Beuchel: „Physiotherapie ist in diesen Fällen kontraproduktiv, weil die damit verbundene Bewegung für eine zusätzliche Reizung sorgt, was auch die Entzündungen weiter forcieren würde.“ Eine Operation zielt in erster Linie darauf ab, die fest verklebten Strukturen wieder zu lösen.

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