Köln (dpa/tmn) - Im Supermarkt stehen inzwischen viele Produkte mit der Aufschrift "glutenfrei". Kinder sollten diese aber nur essen, wenn sie zum Beispiel die selten vorkommende Autoimmunerkrankung Zöliakie haben, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Glutenfreie Lebensmittel enthielten häufig mehr Fett, Zucker und Salz, dafür aber weniger Vitamin B, Eisen oder Folsäure. Wer sich grundlos glutenfrei ernährt, nimmt zudem meist weniger Ballaststoffe zu sich.

Ist eine glutenfreie Ernährung etwa aufgrund einer Zöliakie notwendig, raten die Ärzte Ballaststoffe nicht nur aus Reis zu sich zu nehmen. Auch Hirse, Buchweizen, Quinoa, Früchte, Gemüse und Nüsse seien gute und glutenfreie Ballaststofflieferanten.

Gluten ist ein Protein, das zum Beispiel in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Menschen mit Zöliakie vertragen das sogenannte Klebereiweiß nicht und müssen es strikt meiden.

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