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Berlin (dpa/tmn) - Seien wir ehrlich: Einen Pickel auszudrücken, kann sehr befriedigend sein. Außerdem will man die hässlichen Stippen loswerden. Leider ist es dennoch überhaupt keine gute Idee, daran herumzuwerkeln.

Was das ist?

Ein Pickel ist eigentlich eine Haarbalgentzündung, erklärt Prof. Ulrike Blume-Peytavi, Direktorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Berliner Charité. Der Haarbalg bildet die Hülle in der Haut, in der das Haar steckt.

Entweder hat sich ein Erreger dort breitgemacht, oder es steckt eine Störung des Abtransports von Hautschuppen dahinter - die sogenannte Akne. Auch dabei können sich Bakterien vermehren. Der Körper schickt dann seine Abwehrtruppen, die Leukozyten. Eiter bildet sich, um die Keime wieder loszuwerden.

Was also tun?

Kommt darauf an. Bei einem ganz normalen Pickel gar nichts. Die Haut reißt irgendwann von allein. Dann trocknet der Pickel aus. Drückt man darauf herum, verteilt man Eiter und Bakterien womöglich ungewollt noch weiter. Die Folge können größere Entzündungen sein.

In den kleinen schwarzen Mitessern dagegen steckt kein Eiter, sondern liegengebliebene Hautzellen, Talg und sich darin vermehrende Mikroben. Dieses Gemisch lässt sich recht einfach herausdrücken. Es bringt nur nichts. "Der Inhalt des Mitessers wird einfach nachproduziert", sagt Blume-Peytavi.

Jeder kann aber etwas dafür tun, dass Pickel gar nicht erst entstehen. Ein typischer Grund sind winzige Verletzungen, durch die Bakterien in die Haut eindringen können. Wer sich ständig im Gesicht reibt oder kratzt, riskiert solche Verletzungen.

Beim Rasieren ist eine saubere Klinge das A und O, sagt Blume-Peytavi. "Ich rate davon ab, die einfach in der Dusche im Feuchten liegen zu lassen." Im Zweifelsfall befördert man so nämlich die gleichen Bakterien immer wieder in die Haut. Wichtig ist natürlich auch das desinfizierende Aftershave danach. Und eine Feuchtigkeitscreme, die die Hautbarriere anschließend wieder stärkt.

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dpa | Charité

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