Jaderberg Die Bürger der Wesermarsch halten in Zeiten der Corona-Pandemie fest zusammen. Diesen Eindruck kann zumindest der gewinnen, der den jüngsten Blutspendetermin in Jaderberg wahrgenommen hat. Allen ist klar, dass gerade in Zeiten der Corona-Pandemie Blut dringend gebraucht wird.

Hygieneregeln

Bei der letzten Veranstaltung im November in Brunkens Fetenhalle im Gewerbegebiet gab es – wie berichtet – mit 110 Spendern ein Rekordergebnis zu verzeichnen. Diese Zahl hätte man jetzt tatsächlich noch toppen können. Die Anzahl der Spendenwilligen war vorhanden. Aber in der Corona-Zeiten mit den entsprechenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften ist der Zeitablauf bei einer Spende schon wesentlich größer.

Geduld war also gefragt bis zum Betreten der Fetenhalle. Nebenan im Festzelt, das vor Witterungseinflüssen zumindest ein bisschen schützen sollte, bildeten sich Schlangen von bis zu 20 Personen. Eine Wartezeit bis zu einer Stunde war angesagt. Die Wartenden wurden allerdings von Mitarbeiterin des Blutspendedienstes betreut. Es wurde Kaffee und Wasser gereicht.

Im Einbahnwegesystem gingen die Spender in der Fetenhalle die Stationen ab. Die Aktion hat deshalb auch länger gedauert. Schluss ist normal um 20 Uhr, da waren noch mehr als 10 Personen beim Spenden dabei oder warteten darauf.

Spender abgewiesen

Allerdings mussten am Emde wegen des enormen Andrangs tatsächlich 12 potenzielle Spender wieder nach Hause geschickt werden.

Birgit Blohm vom DRK Jaderberg, die für die Anmeldung zuständig ist, zeigt dafür Verständnis: „Das Team hat sich wirklich super eingebracht. Aber mehr als arbeiten kann es auch nicht.“

Es wurden insgesamt 101 Blutspender durchgeschleust. In der aktuellen Corona-Zeit waren auch Männer und Frauen dabei, die länger nicht gespendet hatten. Erfreulich war, dass auch 7 Erstspender teilnahmen.

Spender mit einer Jubiläumszahl erhielten einen Gutschein überreicht. Nadeln gibt es schon seit längerer Zeit nicht mehr. Und auch Urkunden werden nicht mehr beim Blutspendetermin ausgedruckt, sondern anschließend erhalten die Spender direkt eine Urkunde aus der Hauptzentrale in Niedersachsen aus Springe.

Die stolze Zahl von 100 Spenden weist nun die Jaderbergerin Astrid Schonvogel vor. Die 58-Jährige bringt sich regelmäßig in Jaderberg ein: „Das ist für mich selbst gut und vor allem für die, die mein Blut gebrauchen können. Wegen meines Pflegeberufes ist die Beziehung zum Blut spenden sicherlich noch größer“, sagt die Jubilarin.

Jubilare

Weitere Jaderberger mit einem Jubiläum sind Jürgen Reudel, (75. Spende), Matthias Göhmann, (60.), Uwe Heidemann, (50.), Carina Richter, (25.), Manfred Rademacher, Schweiburg (25.), Christoph Deters, (15.), Jürgen von Waaden, (15.), Stefan Hinrichs, (10.), alle drei Jaderberg, Michael Lenz, Mentzhausen (10.).

Für den Nachhauseweg wurde ein Gyrospaket gereicht, das frisch von Brunkens Team vorbereitet worden war. Der nächste Blutspendetermin in Jaderberg steht am 16. März in der Zeit von 16 bis 20 Uhr in der Fetenhalle auf dem Programm.

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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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