St.-Bernhard-Hospital
Darm mit Charme in Brake

Sechs Stunden Zeit um einen 20 Meter langen Darm zu erkunden: Braker können sich rund um den Darm informieren.

Bild: Paulina Marciniec
Laden zum Tag der Darmgesundheit ein: Dr. Thomas Fox, Dr. Thorsten Austein, Dr. Jan Herrfurth und Holger KerstenBild: Paulina Marciniec
Bild: Felix Burda Stiftung
Darm in Übergröße: im Inneren gibt es Polypen und Entzündungen zum AnfassenBild: Felix Burda Stiftung
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Brake „Das Highlight an diesem Tag ist der 20 Meter lange Darm direkt vor dem Krankenhauseingang. Dieser ist für die Besucher begehbar und innen drin gibt es unterschiedliche Stationen zu entdecken“, erzählt Maxi Krahl, Pressesprecherin des Krankenhauses. Der Tag der Darmgesundheit wird am Sonntag, 16. September, von 11 bis 17 Uhr beim St. Bernhard-Hospital stattfinden. Jede halbe Stunde wird eine Führung durch den Darm von Ärzten angeboten. Hierbei können Fragen zur Darmgesundheit und anderen Themen beantwortet werden. Das Darmmodell wurde von der Felix Burda Stiftung vermietet. Die Stiftung wurde 2001 gegründet, um die Früherkennung von Darmkrebs zu verbessern. Neben dem Highlight wird es für die Besucher weitere Stände und Verpflegung im Café geben. So kann man sich beim Stand der Gastroenterologie darüber informieren lassen wie eine Darmspiegelung funktioniert . Bei der Chirurgie wird Interessierten erklärt wie eine Operation ablaufen kann und mit welchen Instrumenten operiert wird. Beim Stand der Onkologie können Besucher ein Ultraschall durchführen lassen. Hier können dann auch Krebszellen mikroskopiert werden, so dass man den Unterschied zwischen gesunden und erkrankten Zellen sehen kann. Zudem wird es noch einen Infostand für Interessierte geben, die eine Selbsthilfegruppe gründen möchten. Eine solche Gruppe für Krebspatienten fehlt in Brake. Dr. Jan Herfurrth, Ärztlicher Direktor und Initiator des Tages, betont: „Aufklärung und Vorsorge sind sehr wichtig. Die meisten Darmtumore sind leicht ertastbar, da sie nah am Darmausgang zu finden sind - ganz einfach mit dem Finger in den Po.“ Ebenfalls spielen auch die Themen Chemotherapie, Bestrahlung und die allgemeine Nachsorge eine Rolle an diesem Tag. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen gehört Darmkrebs zu den dreihäufigsten Krebserkrankungen und ist einer der häufigsten Todesursachen bei Krebserkrankten, laut Dr. Thomas Fox, leitender Oberarzt, der spezialisiert ist auf Darmchirurgie. Aufgrund der hohen Relevanz hoffen alle Beteiligten des St. Bernhard-Hospitals auf eine rege Beteiligung am kommenden Sonntag.

Das könnte Sie auch interessieren