Wilde Malven
Schönheiten am Zaun und im Kräuterbeet

Bild: Peter Busch
Malerisch: Wilde Malven lieben vollsonnige Standorte und leichte, nährstoffreiche Böden.Bild: Peter Busch
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Wilde Malven entfalten ein Flair von natürlicher Schönheit im Garten. Beheimatet sind diese Malven in unseren Breiten und wuchsen früher an Weg- und Feldrändern, Böschungen und steinigen Hängen.

Bekannter sind ihre vornehmen Verwandten, die im Garten oft mehr im Mittelpunkt stehen. Dieses sind die beliebten Bechermalven als einjährige Sommerblumen und die majestätischen Stockrosen.

Unter der Wilden Malve versteht man vorrangig die Käse- oder Rosspappel (Malva sylvestris), aber auch Siegmarswurz (M. alcea) und die kleine Malve (M. neglecta).

Da die Wilden Malven meist mehrjährig wachsen und im Frühling zeitig austreiben, lohnt es sich auch, die jungen Blätter wegen ihres hohen Gehalts an Vitaminen zu Rohkostsalaten zu benutzen. Selbst zu Gemüse lassen sie sich zubereiten.

Zum Sommerausklang ist auch eine gute Zeit, von Wilden Malven Samen zu sammeln, um sie im eigenen Garten anzusiedeln, notfalls sind auch Jungpflanzen und Samen im Fachhandel erhältlich.

Wilde Malven lieben vollsonnige Standorte und leichte, nährstoffreiche Böden. Malerisch wirken sie an Gartenzäunen, die sie umwuchern, zu Sommerblumen und im Kräuterbeet. Bei guter Nährstoffversorgung werden die Pflanzen bis zu eineinhalb Meter hoch und benötigen, falls sie sich nicht anlehnen können, einen Stab als Windschutz.

Da Wilde Malven reichlich Nektar und Pollen für alle Fluginsekten bieten, gehören sie auch in jeden naturnahen Garten und passen dort gut vor Gehölze, neben Wege und an Böschungen. Malven breiten sich über Aussaat schnell aus. Deshalb ist es notwendig, sie in Grenzen zu halten, damit sie niedrigere Pflanzen nicht überwuchern.

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