Bonn (dpa/tmn) - Wer unter Bäumen Stauden pflanzt, muss diese gut versorgen mit Kompost, Bimsstein, Steinmehl, Kalk oder organischem Dünger. Dann wachsen die Pflanzen rascher ein.

Man dürfe nicht unterschätzen, wie viel Nährstoffe die Bäume der Unterpflanzung entziehen. Ein Baum hole sich im Bereich unter der Krone die Hälfte bis drei Viertel aller Nährstoffe, erläutert Michael Kunz, Mitglied im Bund deutscher Staudengärtner in Bonn. Neu gepflanzte Stauden unter Bäumen sollten in den ersten zwei Jahren auch gut gegossen werden.

Kunz rät, die Stauden für eine geschlossene Decke dicht zu setzen, um Unkraut zu unterbinden. Außerdem verstreut er auf der Fläche maximal zwei bis drei Zentimeter Kiefernrinde der Körnung 10 bis 20 Millimeter. Diese halte sich in den ersten zwei bis drei Jahren, was zusätzlich hilft, Unkraut zu unterdrücken und die gewünschte Pflanzendecke aus Stauden zu schließen.

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dpa | Bund

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