Veitshöchheim (dpa/tmn) - Liebstöckel braucht Böden, die locker sind und Wasser gut abfließen lassen. Können Gartenbesitzer das nicht bieten, müssen sie die Pflanzung von langer Hand vorbereiten.

Dafür graben sie im Herbst zunächst den Boden bis in tiefe Schichten gut um, raten die Experten der Bayerischen Gartenakademie. Im April kommt an diese Stelle dann die neue Pflanze.

Liebstöckel ist ein Würzkraut, vor allem im Garten aber eine Bereicherung für die Insekten. Die teils mannshohen Doldenblüten ziehen Wildbienen, aber auch Schwebfliegen und Schlupfwespen an.

Die Gartenakademie rät, abblühende Dolden abzuschneiden. Das fördere junge Triebe und damit immer etwas frisches Würzkraut. Hobbygärtner sollten die Stängel aber nicht wegwerfen. Die reifen Samen schmecken den Vögeln, vor allem Distelfinken. Die Experten lehnen daher die abgeschnittenen Stängel am Kompost an - und bieten so der Tierwelt weiterhin ihre Nahrung.

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