Schwebfliegen als Läusejäger

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Auf den ersten Blick sehen sie wie Wespen aus, aber im Gegensatz zu diesen Tieren sind die etwa einen Zentimeter großen Schwebfliegen völlig harmlos und können auch nicht stechen.

Auffallend ist ihr Flugverhalten: Sie sind nämlich die schnellsten und beweglichsten Flieger unter den Insekten und sogar in der Lage, auf der Stelle in der Luft stehenzubleiben und dann plötzlich blitzschnell einige Meter voranzuschießen.

Die Weibchen des Vollinsekts legen ihre circa zwei Millimeter großen weißen länglichen Eier, die wie kleine Reiskörner aussehen, einzeln in Blattlauskolonien ab. Die nach wenigen Tagen schlüpfenden, etwa einen Zentimeter langen Larven sind gelblichweiße Maden ohne deutliche Kopfausbildung und ohne Beine. Während ihres etwa zehn Tage dauernden Lebens als Larve fressen sie ungefähr 1000 Läuse, nach dieser Zeitspanne verpuppen sie sich. Wenige Schwebfliegenlarven können so in einer Läusekolonie kräftig aufräumen.

Damit die Schwebfliegen auch zur Stelle sind, wenn sich an Nutzpflanzen Läusekolonien bilden, lohnt es sich, in der Nähe von gefährdeten Pflanzen – zum Beispiel an jungen Obstbäumen – Petersilie, Dill oder Kerbel blühen zu lassen.

Als Vollinsekten ernähren sich die Schwebfliegen vom Blütenstaub der Doldenblütler und legen dann ihre Eier in benachbarten Läusekolonien ab.

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